AZ-Stadtspaziergänger Corneliusstraße: Ein bisserl wie in Paris

Corneliusstraße 10: Das Gebäude der Stadtwerke glänzt allein durch die Bilder von Streetartkünstler „Liqen“. Foto: Sigi Müller

Die Corneliusstraße, die sich von der Isar Richtung Altstadt zieht, ist ein besonderes Stück München – schauen Sie doch einfach mal.

Isarvorstadt - Als ich vor kurzem den ersten Teil der Corneliusstraße besuchte, hatten wir um die 30 Grad und die Sonne brannte auf München. Am Donnerstag hatten wir gerade mal 12 Grad und es regnete. Den ganzen Tag über. Aber München ist bei jedem Wetter schön, heißt's, manchmal halt nur ein bisserl nass. Also – weiter geht’s in der Corneliusstraße.

Aufgefallen war mir ein Laden, der ein bisschen an eine alte amerikanische Tankstelle erinnert. Leider beim ersten Mal geschlossen, besuche ich ihn am Donnerstag erneut. Gasoline Alley ist ein wahres Männerparadies. Im Laden ein spannendes Chaos. Motorräder, Helme, Kleidung. Motorradjacken, Stiefel, Schuhe. Flugzeug- und Schiffsmodelle, eine alte Tanksäule und vieles mehr. Unheimlich viel Kleinkram, aber alles irgendwie besonders. Keine Massenware. Eher Museum, denn man braucht lange, um im verwinkelten Inneren alles zu entdecken. Und natürlich würde man am liebsten vieles mitnehmen.

Die Corneliusstraße beginnt ja ein Stück hinter der Schrannenhalle, kreuzt die Blumenstraße. Gleich links am Eck die Glockenbachwerkstätten. Ein Stück weiter das Bellevue di Monaco, ein Wohn- und Kulturzentrum für Geflüchtete und interessierte Münchner. Läden, Bars, Restaurants säumen die Straße. Auffällig dann auch ein großer, eher unscheinbarer Bau mit riesigen Bildern an der Fassade. Das Haus Nummer 10, ein Gebäude der Stadtwerke mit Bildern von Streetartkünstler "Liqen".

Dann unterbricht der Gärtnerplatz die Straße. Irgendwie ein bisschen Paris in München und auf der anderen Seite geht die Corneliusstraße weiter. Auch hier Bars, kleine Geschäfte, Schmuckgalerien. Viele Möglichkeiten zum Stöbern und das habe ich ausgiebig getan. Schnell noch auf einen Cappuccino in die Boutique München Mitte zu Julie Noll, ihre kleine Hündin Luba begrüßt. Ich mag die ganzen kleinen Straßen rund um den Gärtnerplatz. Einfach ein ganz besonderes Stück München.

Mein Spaziergang endet an der Ehrhardstraße und für heute reicht's mir auch. So viel Regen mag auch meine Kamera auf Dauer nicht, und bevor sie aussteigt, mache ich mich auf den Heimweg.

In diesem Sinne eine schöne Woche,

 

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