AZ-Serie: München 2030 So viele Menschen wie Ingolstadt

In 15 Jahren wird es deutlich mehr Betrieb auf den Spielplätzen in Ramersdorf-Perlach geben: Die Kinderzahl steigt. Foto: imago Foto: imago

Der Stadtteil im Münchner Osten ist ohnehin der mit Abstand bevölkerungsreichste – knapp 110 000 Menschen leben heute schon in Ramersdorf-Perlach. Und es werden noch mehr.

Ramerdorf-Perlach Rund 129 700 lautet die Prognose für 2030 – das entspricht etwa der Bevölkerung von Ingolstadt. Den weiterhin regen Zuwachs verdankt der Stadtteil vor allem der regen Neubautätigkeit. An der Friedrich-Creuzer-Straße, an der Hochäckerstraße oder der Ottobrunner Straße – überall entstehen Wohnblöcke. Laut derzeitigem Stand wird es in 15 Jahren 5650 neue Wohnungen geben. Im Gebiet an der Hochäckerstraße wird übrigens einem ganz Großen eine Straße gewidmet: Hier entsteht die Hildebrandt-Straße.

Vor allem junge Familien zieht es nach Ramersdorf und Perlach. Das schlägt sich auch in der Demografie nieder. Den stärksten Zuwachs wird die Gruppe der 20- bis 34-Jährigen haben. Zwischen 28,7 und 39 Prozent liegt hier der Anstieg. Als Folge daraus werden auch deutlich mehr Kleinkinder im 16. Bezirk leben. Um 22,7 Prozent wird der Anteil der 0 bis 4-Jährigen voraussichtlich steigen.

Der starke Anteil der Jugendlichen geht etwas zurück, bleibt aber mit 27,3 Prozent überdurchschnittlich im stadtweiten Vergleich. Und die ganz Alten? Deren Anteil schießt nach oben – fast 50 Prozent mehr werden es. Das erklärt auch, warum trotz der vielen Kinder, der Altersdurchschnitt leicht ansteigen wird, Die Neuen im Viertel kommen häufig aus anderen Teilen Münchens, aber auch die Bilanz der externen Zuzügler ist positiv.

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