AZ-Ratgeber Geld sparen auf Reisen vom Parken am Flughafen bis zum Einkauf

Eine Reise ist gut für die Seele und schlecht für den Geldbeutel – außer Reisende kennen hilfreiche Spartipps. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Den wenigsten Reisenden kommt in Zusammenhang mit dem langersehnten Urlaub das Wort „Sparen“ in den Sinn. Im Urlaub geht es schließlich um Entspannung. Abschalten und Relaxen sind die zwei wichtigsten Punkte auf der täglichen Aktivitätenliste. Zum Problem entwickelt sich das, wenn das Budget knapp bemessen ist und die Reise zu Sparmaßnahmen zwingt.

Besser ist es da, bereits im Vorfeld ein paar hilfreiche Spartipps zu kennen. Dadurch ist es möglich, „unwichtige“ Kosten gering zu halten und bei Events, Touren oder beim Shopping von Souvenirs nicht verzichten zu müssen. Dieser Beitrag verrät die raffiniertesten Tipps, wie Reisende ihr Geld im Urlaub sinnvoll sparen.

Allgemeine Reisetipps: Buchung, Verkehrsmittel und Parkplätze

Vor der Buchung von Reiseziel, Flug und Hotel ist es für Urlauber empfehlenswert, informative und clevere Vergleichsportale im Internet zu nutzen. Hier haben Reisende die Möglichkeit, alle Preisvarianten abzuchecken, um das beste Angebot für das eigene Budget zu finden. Das ist eigentlich einer der wichtigsten Spartipps, weil dadurch bereits zu Anfang eine Menge Kosten eingespart werden können. Münchner Stadtbewohner kennen die täglichen Störungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ob Bus, S-Bahn oder Tram – Wartezeiten und Verspätungen sind leider keine Seltenheit.

Aber so etwas ist absolut ärgerlich, wenn es schnellstmöglich zum Flughafen gehen soll, um in den Urlaub zu fliegen. Für viele Reisende ist es daher sinnvoller, das eigene Auto zu nutzen, um damit zum Flughafen zu fahren und es für den Reisezeitraum in der Nähe des Terminals auf einem Parkplatz oder in einem Parkhaus unterzubringen. Im Grunde genommen eine gute Idee, wären da nicht die zahlreichen anderen Urlauber, die dem gleichen Gedankengang folgen. Um einer anstrengenden Parkplatzsuche im Voraus zu entgehen und gleichzeitig kostengünstig zu bleiben, lautet der Spartipp hier bei Parkos einen Parkplatz am Flughafen München im Voraus zu buchen. So sparen Interessierte Stress, Aufregung und Kosten.

Tipp: Wer in der kalten Jahreszeit in den Süden reist, der entflieht dem trüben Münchner Winter. Nach der Rückreise kommt es am Terminal zum Kälteschock. Am Flughafen München gibt es dafür einen idealen Service für Winterurlauber, die ohne warme Bekleidung zurückkommen. Zwischen Terminal 1 und 2 befindet sich eine Garderobe, wo Wintersachen gegen Entgelt aufbewahrt werden können.

Wichtige Hinweise für den Zielort: Unterkunft, Verpflegung und Reisetempo

Wer ein Abenteuer sucht, der verzichtet in puncto Unterkunft auf das klassische Hotel. Diese Unterkunftsart kostet im Regelfall viel mehr als ein Hostel oder ein Airbnb. Letzteres ist äußerst beliebt bei jungen Menschen, weil es durch eine Unterkunft, die von Locals vor Ort vermietet wird, möglich ist, das Land oder die Kultur auf eine völlig andere, intimere Art und Weise kennenzulernen. Dadurch ist diese Unterkunft nicht nur günstiger, sondern bringt viel intensivere Eindrücke als ein typisches Touristenhotel.

Bei der Verpflegung bestehen verschiedene Möglichkeiten, zu sparen. Die Reisekasse bleibt beispielsweise schon verschont, wenn Urlauber ausreichend Proviant bei Ausflügen oder Touren dabei haben. An Imbissständen oder in Restaurants entlang der Route ist es grundsätzlich teurer. Empfehlenswert sind zudem große Supermärkte anstatt kleinere Shops. Letztere haben ihre Preise speziell so angepasst, dass das Reisebudget enorm leidet. Wenn das ausgesuchte Hostel eine Küche hat oder das Airbnb mit einer Kochzeile ausgestattet ist, dann ist das umso besser für das Portemonnaie. In der Küchenzeile können Reisende das Essen selbst kochen, was in der Regel viel kostengünstiger ist, als jeden Abend essen zu gehen. Auch die Speisen und Gerichte im Hostel schlagen deutlich weniger zu Buche als ein Abendessen in einem noblen Restaurant.

Reisende, die der Hektik des klassischen Sightseeings einmal entgehen möchten, sei ein gemächliches Reisetempo empfohlen. Die Verweildauer an einem Ort möglichst auszureizen, sorgt dafür, dass sich Urlauber regional besser auskennen. Günstige Shopping-Möglichkeiten und gute, aber dennoch preiswerte Restaurants sind dadurch unkomplizierter zu entdecken, weil einfach mehr Zeit da ist.

Organisatorische Reiseplanung: Unternehmungen und das gute alte Budget

Eine gute und umfassende Planung ist für Unternehmungen eigentlich eine bewährte Methode, um möglichst viel zu erleben. Das Problem ist, dass sich vor Ort häufig der im Reiseführer beschriebene Ausflugsort als katastrophal anders herausstellt. Zudem kosten geführte Touren sowie die Besichtigung von touristischen Hotspots enorm viel Geld. Um die Reisekasse zu schonen, ist es ratsam, sich im Vorfeld eigene Ziele und Touren auszusuchen, wo weder ein Eintritt verlangt noch ein Wegbegleiter gegen Entgelt nötig ist. So lassen sich bereits ein paar Euros auf Reisen sparen. Gleiches gilt übrigens für das gute alte festlegte Budget. Wer sich jeden Tag einen gewissen Betrag aus der Reisekasse nimmt und beschließt, nur diesen auszugeben, hat länger etwas von seinen Finanzen.

Clever gespart: Reiseziel, Saison und Zusatzkosten

Schon die Suche nach einem Reiseziel zeigt, dass die kostengünstigeren Destinationen außerhalb von Europa liegen. Lima oder Pattaya sind ein Abenteuer wert und kosten weniger als beliebte Europa-Trips. In puncto Reisezeitraum verlangt die Nebensaison dem Geldbeutel wesentlich weniger ab. Ohne Kinder ist es noch problemlos möglich, auf die besseren Preise der Vor- oder Nachsaison zurückzugreifen.

Nützliche und unbedingt nötige Zusatzkosten, an die der eine oder andere Reisende vielleicht im ersten Moment nicht denkt, verursachen die Versicherungen. Auf gar keinen Fall verzichten Urlauber auf eine Reisekrankenversicherung bei einem Aufenthalt im Ausland. Um diese Kosten möglichst gering zu halten, empfiehlt sich ein Vergleich unterschiedlicher Versicherungsanbieter.

Besonders wichtig ist die Einplanung eines Notgroschens für jegliche Eventualitäten. Diese können gesundheitlicher Natur oder in Zeiten des digitalen Wandels nötig sein, um mit Smartphone und Tablet online zu bleiben. Wichtig hierfür ist eine sichere Nutzung des Internets im Ausland. Wissenswerte Informationen zu IT-Sicherheit und Reisen gibt es beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

 

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