AZ-Ratgeber Erkältungssaison beginnt: Mit diesen Tipps können Sie sich schützen

Bewegung im Freien stärkt gerade in der kalten Jahreszeit das Immunsystem. Foto: dpa

Traditionell beginnen die Erkältungszahlen ab Oktober in Bayern stark zu steigen. Viele Menschen passen sich modisch nicht an die kühleren Temperaturen an und riskieren auf diese Weise eine Infektion. Doch wie ist es möglich, die Ansteckung und die unangenehme Woche der Genesung zu verhindern? Wir werfen einen Blick auf zentrale Tipps.

 

Auf kalte Temperaturen einstellen

Unser Körper muss sich erst an den deutlichen Abfall der Temperaturen gewöhnen. Aus diesem Grund sind besonders die ersten kühlen Herbstwochen ein großes Risiko. Experten empfehlen, gerade in diesem Zeitraum täglich an die frische Luft zu gehen, um zum Beispiel einen Spaziergang zu machen. Anders als in den wohl temperierten eigenen vier Wänden ist der Körper so dazu gezwungen, sich an die kühleren Temperaturen anzupassen. Darüber hinaus ist es wichtig, sich trotzdem warm einzupacken. Es reicht schließlich aus, wenn die Lunge mit den frischen Luftmassen in Kontakt kommt. Die Haut muss nicht zusätzlich belastet werden.

Sollte es bereits zu spät sein, um die Infektion noch zu verhindern, so kursieren verschiedene Tipps, die rasche Linderung versprechen. Heilende Medikamente, die eine Erkältung nachweislich schneller abklingen lassen, wurden bislang noch nicht erfunden. Doch verschiedene Präparate sind dazu geeignet, die Symptome der Erkältung zu lindern und die Zeit der Regeneration angenehmer zu gestalten. Inzwischen können diese auch im Internet bestellt werden. Hier gelangen Sie zur Homepage einer TÜV-zertifizierten Online-Apotheke.

Direkten Kontakt vermeiden

Kühle Temperaturen sind nicht direkt für eine Erkältung verantwortlich, auch wenn der Begriff dies auf den ersten Blick zu implizieren scheint. Tatsächlich schwächen sie vor allem das Immunsystem. Es benötigt jedoch den Kontakt mit einem externen Erreger, um am Ende tatsächlich in das klassische Krankheitsbild zu rutschen. Hier kommt vor allem der direkte Kontakt mit den Mitmenschen ins Spiel. Natürlich gibt es für uns in der Erkältungssaison nicht die Möglichkeit, uns gänzlich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Doch wir können zumindest im Austausch mit anderen auf gewisse Umgangsformen achten. Je kürzer die Distanz, desto höher ist das Risiko einer Tröpfcheninfektion.

Ansteckungsrisiko Arbeitsplatz: öfter mal die Tastaturen desinfizieren.Ansteckungsrisiko Arbeitsplatz: öfter mal die Tastaturen desinfizieren. Foto: dpa

Sehr häufig tragen wir die Erreger zunächst an unseren Händen, da wir sie direkt bei der Begrüßung austauschen. Doch allein dieser Umstand stellt noch kein Problem für den Körper dar. Sofern die Haut intakt ist, gibt es für die Erreger kaum eine Möglichkeit, in den Organismus zu gelangen. Doch da wir im Alltag dazu neigen, uns häufig ins Gesicht zu fassen und die Schleimhäute zu reiben, vergrößert sich das Risiko einer Infektion immens. Wem es gelingt, diesen oft unbewussten Verhaltensmustern den Kampf anzusagen, der verringert das Risiko einer persönlichen Infektion enorm.

Das Immunsystem stärken

Weiterhin gibt es verschiedene Möglichkeiten, um dem Immunsystem etwas Gutes zu tun. Besonders sportliche Betätigung trägt einen wesentlichen Teil zu seiner Stärkung bei. Wer sich regelmäßig an der frischen Luft bewegt, etwa mit dem Fahrrad fährt oder eine Joggingstrecke absolviert, stärkt damit die eigenen Abwehrkräfte. Unter diesen Voraussetzungen fällt es leichter, der Erkältung zu entkommen. Eine ähnliche Wirkung wird inzwischen Warm-kalten-Wechselduschen zugeschrieben. Diese stellen zwar für Normalsterbliche am Morgen eine besondere Herausforderung dar, sollen jedoch einen entscheidenden Teil zur Stärkung der Abwehrkräfte beitragen.

Andere wichtige Wirkungen, die dem Kampf gegen eine Erkältung zuträglich sein können, liegen in der Ernährung begründet. So sind viele Mikronährstoffe für die Funktionsweise unseres Immunsystems notwendig. Diese kann der Körper jedoch nicht speichern, sondern muss sie regelmäßig über die Nahrung aufnehmen. Wer mehrmals pro Tag frisches Gemüse und etwas Obst zu sich nimmt und dabei auf verschiedene Farben achtet, versorgt das Immunsystem auf ideale Weise. Besonders bekannt ist etwa die Wirkung von Vitamin C auf unsere Abwehrkräfte. Mikronährstoffe, die aus natürlichen Lebensmitteln stammen, sind in jedem Fall künstlichen Präparaten vorzuziehen. Hier ist zwar eine höhere Dosierung enthalten, doch dem Körper fällt es deutlich schwerer, die enthaltenen Nährstoffe aufzunehmen und zu verwerten.

Vorsicht vor Heizungsluft

Einen negativen Einfluss hat der Einfluss von trockener Heizungsluft auf die Anfälligkeit für Erkältungen. Gerade in der kalten Jahreszeit neigen wir dazu, uns sehr lange in den eigenen vier Wänden aufzuhalten und die scheinbar wohlige Wärme der Heizkörper zu genießen. Wer jedoch auf ein regelmäßiges Stoßlüften verzichtet, muss mit einer trockenen Raumluft rechnen. Diese trägt das Risiko in sich, auf Dauer die Schleimhäute zu reizen und damit die Gefahr einer Erkältung deutlich zu erhöhen. Zeigt eine Analyse der aktuellen Verhältnisse, dass die Luft im Raum generell zu trocken ist, so bietet es sich an, auf einen Luftbefeuchter zu setzen. Diese Geräte können im Winter dazu eingesetzt werden, um wieder ein gesundes Raumklima zu erzeugen. Damit ist letztlich die Chance verbunden, für angenehme Verhältnisse zu sorgen.

Für Erholung sorgen

Längst konnten große Studien belegen, dass uns Stress anfälliger für Infektionen macht. Wer das Gefühl hat, ständig von einem Ereignis zum nächsten hetzen zu müssen und darüber hinaus den Alltag völlig zu vergessen, sollte regelmäßige Atempausen in den Tag integrieren. Denn auch unser mentaler Zustand kann einen entscheidenden Einfluss auf die Resistenz gegen verschiedene Erreger haben. Regelmäßige Freizeitaktivitäten, die den eigenen Ansprüchen gerecht werden, sportliche Aktivitäten und zum Beispiel Saunabesuche können in dieser Hinsicht wertvolle Vorteile bieten. Sie schaffen wieder etwas mehr Freiraum im Tag und sind aus diesem Grund bestens geeignet, um hektischen Phasen zu entkommen. Unter dem Strich steht damit nicht nur die Chance in Verbindung, Erkältungen im Keim zu ersticken und fit durch die kommenden Wochen zu kommen. Vielmehr bietet sich die Gelegenheit, auch die kalte Jahreszeit mit ihren vielen Besonderheiten zu genießen.

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihr Pseudonym sowie weitere Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading