AZ-Liveticker zum Nachlesen Obama bleibt US-Präsident - Romney gratuliert

Autorenprofil Stephan Kabosch

"Four more years" ("Vier weitere Jahre") - Barack Obama ist als US-Präsident wiedergewählt worden. Die Nacht der Entscheidung, die Ergebnisse, die Emotionen.

 

Es war eine spannende Wahlnacht in den USA. Um 05:19 Uhr MEZ stand fest: Barack Obama bleibt Präsident. Zehn Stunden lang hat az-muenchen.de Sie auf dem Laufenden gehalten. Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen.


08:05 Uhr: Barack Obama vrlässt die Bühne nach einer großen Rede. Damit beenden wir den Liveticker zur US-Wahl 2012. Vielen Dank, dass Sie dabei waren. Weitere Analysen und Ergebnisse finden Sie direkt in unserem Themenspecial zur US-Wahl.

08:02 Uhr: Zum Schluss dankt Barack Obama seinen Unterstützern, die ihn im Wahlkampf begleitet haben. Was folgt, ist minutenlanger Applaus. Der alte und neue Präsident steht in einem Konfettiregen.

08:00 Uhr: Obama hebt die Erfolge seiner ersten Amtszeit hervor. „Unsere Wirtschaft hat sich erholt. Das Jahrzehnt des Krieges ist vorbei.“ Und dann sagt er: „Ich habe euch gehört. Ihr habt mich zu einem besseren Präsidenten gemacht.“

07:58 Uhr: Mit einer Liebeserklärung wendet sich Obama an seine Ehefrau: „Michelle, ich habe Dich niemals mehr geliebt“, sagte er vor seinen jubelnden Anhängern. Er sei stolz, dass auch der Rest der Nation ihr als First Lady so zugewandt sei. Auch seine Töchter Sasha und Malia hob Obama hervor: Sie seien junge, intelligente und wunderschöne junge Frauen.

07:41 Uhr: Obama sagt: "Ich möchte jedem US-Bürger danken, der an den Wahlen teilgenommen hat.“

07:35 Uhr: Der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama lässt sich von seinen Anhängern feiern. Zu den Klägen von Stevie Wonder steht Obama gemeinsam mit Ehefrau Michelle und den beiden Töchtern auf der Bühne in Chicago. Er genießt zunächst schweigend den Jubel. Dann beginnt er seine Ansprache.

07:01 Uhr: Lange hat er gezögert, sich vermutlich mit seinen Anwälten beraten, aber jetzt ist es doch so weit: Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat seine Niederlage im Kampf ums Weiße Haus eingeräumt. Zugleich gratulierte der frühere Gouverneur von Massachusetts Amtsinhaber Barack Obama zur Wiederwahl. Er wünsche Präsident Obama Erfolg, sagte ein gefasster Romney in seinem Wahlkampfhauptquartier in Boston.

06:44 Uhr: Der Unvollendete darf weitermachen - Lesen Sie hier einen AZ-Kommentar

06:38 Uhr: Immer noch gibt es keine Reaktion von Mitt Romney. Laut einem Bericht des Fernsehsenders NBC wollte er den wichtigen Swing State Ohio nicht verloren geben. Die meisten US-Medien hatten den Staat aufgrund von Hochrechnungen an Obama gegeben und darauf aufbauend die Wiederwahl des Amtsinhabers festgestellt. Üblicherweise gestehen die Verlierer bei US-Wahlen ihre Niederlage innerhalb kurzer Zeit ein. 2008 hatte der Verlieren John McCain dies etwa nach einer halben Stunde getan. Letztlich hat aber auch Ohio keine wahlentscheidende Bedeutung mehr, weil Obama die meisten Swing States für sich entscheiden konnte. Zuletzt wurden ihm auch Colorado und Nevada zugesprochen.

06:12 Uhr: Nach Auszählung von 47 der 50 US-Staaten und von Washington DC ergibt sich folgendes Zwischenergebnis der US-Präsidentschaftswahl: Barack Obama: 281 Wahlmännerstimmen Mitt Romney: 201 Wahlmännerstimmen. 270 Stimmen waren für den Sieg erforderlich.

05:51 Uhr: Wie reagiert Mitt Romney auf seine Niederlage? Man rechnet in Boston minütlich damit, dass der Republikaner auftritt, um Barack Obama zu gratulieren.

05:45 Uhr: New York jubelt: Nachdem die Fernsehsender CNN und Fox News Barack Obama zum Sieg der Präsidentschaftswahlen vom Dienstag erklärt hatten, brandeten Applaus und Jubelgeschrei am Times Square auf. Im Herzen Manhattans hatten sich Hunderte Menschen versammelt, um den Ausgang der Wahl zu verfolgen, mehrheitlich Anhänger von Obama.

05:38 Uhr: Nur wenige Minuten nach der Entscheidung hat Amtsinhaber Barack Obama das Ergebnis auf Twitter gefeiert. „Vier weitere Jahre“, schrieb er kurz und knapp und fügte ein Foto hinzu: Es zeigt Obama in einer innigen Umarmung mit seiner Frau Michelle. In weiteren Kurzmitteilungen dankte Obama seinen Wählern und Anhängern.

05:19 Uhr: US-Präsident Barack Obama ist nach Angaben von US-Sendern wiedergewählt!

05:15 Uhr: "Das Rennen ist nahe am Ende" - Das berichtet gerade CNN. Dort kommt Obama mittlerweile bereits auf 256 Wahlmännerstimmen, Romney auf 191. Das heißt: Gerade einmal 14 Wahlmänner fehlen dem Amtsinhaber noch. Da müsste es jetzt wohl mit dem Teufel zugehen.

05:01 Uhr: Das war erwartet worden. Barack Obama siegt in Kalifornien, dem bevölkerungsreichsten Bundessstaat der USA. 55 Wahlmänerstimmen gibt es dafür. Auch Hawaii und Washington gehen an den amtierenden Präsidenten. Obama liegt damit derzeit mit 238 zu 191 Wahlmännern vor Romney. Zur Erinnerung: 270 Wahlmänner bedeuten den Sieg.

04:52 Uhr: Immer mehr Staaten sind ausgezählt. Zuletzt fiel Minnesota mit 10 Wahlmännerstimmen an Barack Obama. Mitt Romney holte sich Arizona (10). Damit steht es nach Wahlmännern: Obama: 158, Romney 171.

04:42 Uhr: Für Barack Obama läuft es bisher glatt. Der Demokrat hat mehrere Swing States in der Tasche, dürfte zudem noch große Staaten an der Westküste gewinnen. Sein republikanischer Rivale Mitt Romney wartet weiter auf einen ersten Coup. Knapp geht es in Florida und Ohio zu.

04:23 Uhr: Verlieren die Republikaner jetzt so langsam den Glauben an den Sieg Mitt Romneys? "It's looking very tough right now." ("Es sieht jetzt ziemlich hart aus"), hat  Alex Castellanos, der Berater der Grand Old Party, gerade auf CNN eingeräumt.

04:20 Uhr: Die Bilder des Wahlabends. Hier geht's zur Fotostrecke

04:17 Uhr: Kalt , schläfrig, siegessicher - so ist unterdessen die Stimmung der absoluten Obama-Mehrheit im Amerikahaus von München. Da müsste jetzt schon alles schiefgehen.

04:07 Uhr: Spannender also geht es nicht. CNN rechnet vor, dass Mitt Romney sowohl Florida als auch Ohio gewinnen muss, um ins Weiße Haus einzuziehen. In beiden Bundesstaaten aber liegt Obama nach jetzigem Auszählungsstand vorne.

03:52 Uhr: Es läuft programmgemäß weiter für Obama. Der Demokrat gewinnt in New Hampshire. Ebenfalls programmgemäß sichert sich Mitt Romney Montana und Utah. Es steht  jetzt so: Obama: 158 Wahlmänner, Romney 160 Wahlmänner.

03:35 Uhr: Jetzt liegen Obama und  Romney nach Wahlmännerstimmen exakt gleichauf. Der Amtsinhaber sicherte sich die zehn Stimmen aus Wisconsin. Das zumindest berichten übereinstimmend die TV-Sender Fox News und NBC. Der aktuelle Zwischenstand: Obama: 154 Wahlmänner, Romney 154 Wahlmänner.

03:27 Uhr: CNN meldet: Barack Obama gewinnt in Pennsylvania. Das wären 20 weitere Wahlmänner. Der aktuelle Zwischenstand: Obama: 144 Wahlmänner, Romney 153 Wahlmänner. Zur Erinnerung: Der Sieger braucht 270 Stimmen im Wahlmänner-Kollegium.

03:18 Uhr: Es wird ja heute nicht nur der Präsident gewählt, sondern auch alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses. Und da behalten die Republikaner nach Hochrechnungen des TV-Senders CNN die Mehrheit der Sitze. Sie hatten die Mehrheit bei den Kongresswahlen 2010 von den Demokraten übernommen und konnten damit wichtige Gesetzesvorhaben von US-Präsident Barack Obama blockieren.

03:05 Uhr: Sollten Sie schon kurz vor dem Einnicken sein, jetzt lohnt es sich wach zu bleiben. Die nächste Gruppe an Bundesstaaten ist ausgezählt. Barack Obama holt sich das Schwergewicht New York und auch Michigan. Mitt Romney  gewinnt in Texas (38 Wahlmänner) und in einer ganzen Reihe kleinerer Staaten.

02:50 Uhr: Wie sieht es aktuell aus im so hart umkämpften Bundesstaat Florida? Dort sind jetzt 61 Prozent der Stimmen ausgezählt. Demnach liegt Obama bei 50, Romney bei 49 Prozent.

02:40 Uhr: Es wird kalt im Amerikahaus zu München. Sie haben alle Türen aufgerissen. Im großen Saal halten die ersten ein Nickerchen. Die Band packt ein. "When the music is over". Für Romney?

02:35 Uhr: Es geht weiter - und es bleibt ein spannendes Rennen. Barack Obama holt sich die klassische Demokraten-Hochburg New Jersey (14 Wahlmännerstimmen), Mitt Romney behauptet sich in Mississippi (6). Der Ziwischenstand: 82 Wahlmänner für Romney, 79 für Obama.

02:31 Uhr: Die nächsten Staaten, die klar einem der Kandidaten zugeordnet werden können, sind ausgezählt: Alabama und Tennessee. Und beide Südstaaten gehen erwartungsgemäß an Mitt Romney. Damit steht es nach Wahlmännern 76 zu 65 für den republikanischen Herausforderer.

02:18 Uhr: Die Gäste im Münchner Amerikahaus haben ihre "Wahl" abgehalten. Das Ergebnis: 88 Prozent für Barack Obama.

02:06 Uhr: Der nächste Schwung an Exit Polls ist da. Und demnach kann Obama unter anderem in Delaware, den Hauptstadtbezirk District of Columbia, Illinois, Maryland, Massachusetts und Rhode Island gewinnen, Mitt Romney sichert sich Oklahoma. Im Zwischenstand nach Wahlmännern zieht der Amstinhaber jetzt an seinem Herausforderer vorbei. Obama liegt bei 65 Wahlmännerstimmen, Romney bei 56.

01:55 Uhr: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Der nächste Staat ist Georgia. Auch dieser Bundesstaat geht mit 16 Wahlmännern wenig überraschend an den Republikaner. Der Zwischenstand: 49 Wahlmänner für Romney, drei für Obama.

01:49 Uhr: Mitt Romney holt sich laut Exit Polls nach Indiana, Kentucky und West Virginia auch South Carolina. Der Republikaner führt bei den Wahlmännern mit 33 zu 3 Stimmen. Noch kein Grund zur Sorge für die Obama-Anhänger: Das war alles so erwartet worden.

01:45 Uhr: Im Amerikahaus in München gibt es nur noch Romney-Sticker. Die Obama-Buttons sind längst weg. Was das Esssen angeht, haben die1000 Gäste die Wahl: Kentucky Fried Chicken, Hot Dog oder Chili con carne.

01:36 Uhr: Warten auf den Swing State Ohio. Erste Nachwahlbefragungen sehen dort Obama mit 51 zu 48 Prozent voran. Das wäre ein echtes Pfund. In North Carolina steht es 49:49 Prozent.

01:30 Uhr: Der nächste Staat geht offenbar an Romney. Es ist West Virginia mit fünf Wahlmännern.

01:15 Uhr: Überbrücken wir die Zeit bis zu den nächsten Ergebnissen mit einem Blick rüber ins Amerika Haus in München. Die Band spielt "Country Roads". Wiesn-Stimmung ist trotzdem nicht im Haus. "Wie ist denn Obama so", will die Moderatorin von Generalkonsul Bill Moeller wissen: "Ganz normal, sehr klug, sehr freundlich", sagt der Diplomat. Und was passiert, wenn Romney gewinnt? "Dann geht die Welt nicht unter."

01:12 Uhr: New York bangt um den Ausgang der Präsidentschaftswahl. Am Times Square versammelten sich am frühen Dienstagabend Hunderte Menschen vor den Großbild-Leinwänden, auf denen die Fernsehsender die aktuellen Zwischenstände zeigen. Der Nachrichtensender CNN hatte eigens eine Bühne im Herzen Manhattans aufgebaut.

01:05 Uhr: Blicken wir nach Virginia. Dort geht es wie gesagt um 13 Wahlmännerstimmen. Und laut CNN liegen nach den Exit Polls Obama und Romney gleichauf. Spannender geht's nicht!

01:00 Uhr: Die ersten Ergebnisse aus drei Bundesstaaten liegen vor: Mitt Romney gewinnt Indiana und Kentucky. Barack Obama holt sich Vermont. Der erste Zwischenstand bei den Wahlmännern lautet: 19 zu 3 für Mitt Romney. Da ist natürlich noch gar nichts entschieden. Der Sieger braucht die Mehrheit von 270 Wahlmännern.

00:55 Uhr: In wenigen MInuten gibt es die ersten Ergebnisse aus den ersten Bundesstaaten. In Virginia gibt es dann 13 Wahlmännerstimmen zu holen. Die Kandidaten sehen siegessicher der Enmtscheidung entgegen. Obama sagt:  „Ich erwarte ein gute Nacht." Und Romney: "Ich fühle, dass wir alles gegeben haben.“

00:40 Uhr: Die ersten Exit Polls. Romney holt sich Kentucky und Indiana. Barack Obama hat den ersten 2008 gewonnen Bundesstaat an Mitt Romney verloren: Erste Exit Polls sehen den republikanischen Herausforderer wie erwartet in Indiana mit 59 Prozent klar vorne. Romney holt sich auch Kentucky - den Exit Polls zufolge mit 69 Prozent. Alles andere als ein Romney-Sieg in den beiden Bundesstaaten wäre aber auch eine Riesen-Sensation gewesen.

00:32 Uhr: Die New Yorker müssen in dieser Wahlnacht nur einen Blick zum Empire State Building werfen, um den Auszählungsstand bei der US-Präsidentschaftswahl zu sehen. An der farblichen Beleuchtung der Spitze des berühmten Wahrzeichen war zu erkennen, wer gerade in Führung lag. Gewann Präsident Barack Obama einen Staat, wurde die Spitze des Wolkenkratzers nach der Parteifarbe der Demokraten etwas blauer, legte Herausforderer Mitt Romney zu, wurde sie rot angestrahlt. Die Spitze wechselt ansonsten fast täglich die Farbe. Zu deutsch-amerikanischen Festen erstrahlt sie auch schon mal in Schwarz-Rot-Gold.

00:25 Uhr: Beide Kandidaten bereiteten sich auf eine lange Wahlnacht vor. Entscheidend ist, wie sie in den gut zehn Swing States mit ihren Wechselwählern abschneiden. Meinungsforscher sehen hier Obama im Vorteil. Zu den wichtigsten „Wechsel-Staaten“ zählen Florida, Virginia, Ohio und Colorado. Gut möglich, dass der neue oder alte Präsdent erst um 5 Uhr MEZ feststeht - wenn überhaupt.

00:12 Uhr: Es gibt kein Bier in der AZ-Redaktion. Der Tickerer macht dennoch die erste Dose auf - es ist ein Energy Drink mit Grüßen aus der Stratosphäre.

00:03 Uhr: Das Kompliment Obamas an Romney ("Gratulation zum engagierten Wahlkampf") gab dieser postwendend zurück. „Dieser Präsident hat eine wirklich starke Kampagne gefahren. Ich glaube, dass er ein guter Mensch ist, und wünsche ihm und seiner Familie alles Gute. Er ist ein guter Vater und war ein gutes Vorbild eines guten Vaters. Aber es ist Zeit für eine neue Richtung.“

00:01Uhr: Es ist soweit. In den ersten Wahlkreisen in den Bundesstaaten Indiana und Kentucky sind die Wahllokale geschlossen. In den alles entscheidendenden Swing States wird allerdings noch gewählt.

23:52 Uhr: Ein paar MInuten noch bis Mitternacht. Und die Spannung steigt, denn die ersten Wahllokale schließen um 0 Uhr MEZ. Kurz danach werden auch die ersten Ergebnisse bekannt. Um 1 Uhr soll's dann erste Resultate in den wichtigen Swing States Virginia und Florida geben.

23:47 Uhr: Nicht schon wieder! In einem Wahllokal in Pennsylvania hat es offenbar Probleme mit den Wahlmaschinen gegeben. Bei einer blinkte hartnäckig der Name des republikanischem Kandidaten Mitt Romney auf, obwohl der Wähler auf Barack Obama drückte. Ein Video von dem Vorgang kursierte schon bald im Internet auf YouTube.

23:32 Uhr: Wenn es nach der Historie ginge, hätte Barack Obama kaum Chancen auf die Wiederwahl. Noch nie ist ein US-Präsident im Amt bestätigt worden, wenn die Arbeitslosenquote bei 7,9 Prozent lag. Ronald Reagan schaffte es 1984, bei 7,2 Prozent wiedergewählt zu werden. Schaun mer mal.

23:26 Uhr: Jetzt wird's Zeit für die ersten Bilder aus dem Amerika Haus in München. Hier geht's zur Fotostrecke.

23:17 Uhr: Das Bier im Amerika Haus also ist urbayerisch. Und das Essen? Es gibt Hot Dogs, Hähnchen und Maiskolben. Na bitte: "Yes, they can!"

23:11 Uhr: Wir haben die ersten Bilder des Wahltags. Hier geht's zur Fotostrecke

23:02 Uhr: Was gibt's eigentlich im Amerika Haus zu trinken? Kein Budweiser, kein Miller - es fließt Hofbräu die durstigen Kehlen hinunter. Übrigens ist es mittlerweile auch drinnen knallvoll. Und:  Es gibt tatsächlich Romney-Anhänger hier.

22:52 Uhr: Geld war eines der Hauptthemen in diesem Wahlkampf gewesen, genauer gesagt die Wirtschaft. Was aber kostet der Kampf ums Weiße Haus? Schätzungsweise drei Milliarden Dollar (knapp 2,35 Mrd Euro) dürften beide Kontrahenten in die als Schicksalswahl beschworene Auseinandersetzung gesteckt haben.

22:41 Uhr: Blicken wir wieder hinüber zum Amerika Haus in München, vor dem noch immer viele Menschen in der Schlange stehen. Zwei Todesstrafen-Gegner frieren unterm Obelisken. Die Schlange bewegt sich nur langsam.

22:33 Uhr: Es zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Wem wird das mehr nützen - Obama oder Romney? Vor vielen Wahllokalen gab es lange Warteschlangen. Hohe Wahlbeteiligungen wurden aus den von Hurrikan „Sandy“ heimgesuchten Gebieten in New York und New Jersey, aber auch aus mehreren hart umkämpften Swing States gemeldet, wo Republikaner und Demokraten gleichermaßen auf einen Sieg hofften.

22:27 Uhr: In den letzten Wochen hatte es auch bissige Angriffe gegeben. Jetzt ist der Wahlkampf gelaufen. Und da gratulierte Obama seinem Herausforderer Romney am Dienstag zu dessen „engagiertem Wahlkampf“.

22:24 Uhr: Der US-Botschafter in Berlin hofft übrigens auf einen erneuten Wahlsieg des amtierenden Präsidenten. „Mein Herz ist für Obama, keine Frage“, sagte Philip Murphy am Dienstagabend auf einer Wahlparty in Berlin. Wie die Präsidentschaftswahl ausgehe, sei jedoch völlig unklar. „Es ist sehr, sehr knapp – Kopf an Kopf.“ Der Botschafter werde „die ganze Nacht wach sein.“ Er rechne mit dem Endergebnis gegen 5 Uhr (MEZ). „Dann muss ich eine Dusche nehmen.“

22:19 Uhr: Was machen eigentlich die beiden Hauptpersonen des Tages? Barack Obama hatte schon vor knapp zwei Wochen in seiner Heimatstadt Chicago gewählt. Dort wird er auch das Ergebnis abwarten. Herausforderer Mitt Romney stimmte am Dienstagmorgen im Bostoner Vorort Belmont ab, wo die Familie seit Jahren lebt. Romney wartet in Belmont  die Entscheidung ab.

22:16 Uhr: Auch in München fiebern viele Menschen der Entscheidung entgegen. Im Amerika Haus steigt die große Wahl-Party. AZ-Reporter Matthias Maus ist mitten drin. Er berichtet von einem großen Andrang auf das Amerika-Haus. "Die Schlange reicht bis in die Barer Straße."

22:10 Uhr: Schauen wir gleich mal auf erste Ergebnisse. Traditionell lagen schon zwei Ergebnisse aus dem Bundesstaat New Hampshire zu einem ganz frühen Zeitpunkt vor. Im Ort Hart's Location trug Obama – wie vor vier Jahren – einen ersten Erfolg davon: 23 Bewohner stimmten für ihn, neun für Romney. Unentschieden endete das Rennen im Dorf Dixville Notch nahe der kanadischen Grenze: Auf je fünf Stimmen kamen die Kandidaten. Erstmals in der Geschichte kam es dort zu einem Patt. 2008 ging Dixville Notch noch mit 15 zu 6 an Obama. Offiziell begann der Wahltag um fünf Uhr morgens Ortszeit (11.00 Uhr MEZ) im Bundesstaat Vermont.

22:07 Uhr: So hektisch und erbittert wie der gesamte Wahlkampf in den vergangenen Monaten im Rennen um das Weiße Haus war auch der Wahltag selbst. Präsident Barack Obama und sein republikanischer Rivale Mitt Romney kämpften am Dienstag bis zur letzten Minute erbittert um jede Stimme

22:02 Uhr: Das Cola ist gekühlt, Chips und Popcorn liegen bereit - sie kann also losgehen, die lange Wahlnacht hier auf az-muenchen.de. Gut möglich, dass es auch jede Menge Kaffee braucht, um wach zu bleiben. Das Ergebnis dürfte - wenn überhaupt - irgendwann zwischen frühestens 2 Uhr MEZ und 6 Uhr vorliegen.

22.00 Uhr: Hallo und herzlich willkommen hier im Liveticker auf az-muenchen.de. Barack Obama oder Mitt Romney - wen wählen die Amerikaner heute zum Präsidenten? In den letzten Umfragen lag der demokratische Amtsinhaber Barack Obama hauchdünn vorne. Aber: Auch der Republikaner Romney darf  auf den Einzug ins Weiße Haus hoffen. Es verspricht eine spannende Nacht zu werden. Wir werden Sie hier in den kommenden Stunden auf dem Laufenden halten.

Umfassend informiert sind Sie auch auf unserer Themenseite zur US-Wahl

 

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