AZ-Kommentar zum TSV 1860 Sascha Mölders in der Tor-Krise - doch drei Faktoren machen Hoffnung

Kam einst vom FC Augsburg zum TSV 1860: Sascha Mölders. Foto: imago/osnapix

Sascha Mölders findet in der Dritten Liga, gehemmt durch seine Verletzung, nicht zu seiner üblichen Form. Doch seine Tore werden wieder kommen – auch dank der Löwen-Fans. Ein Kommentar.

"Stark wie noch nie!" Sascha Mölders versieht seine Posts auf Instagram gerne mit einem Hashtag in Anlehnung an einen echten Löwen-Klassiker.

Stark wie noch nie gilt allerdings in dieser Saison nicht für den Stürmer des TSV 1860. Der 33-jährige Angreifer hat in 688 Pflichtspielminuten bisher erst ein Tor erzielt. Dennoch machen drei Faktoren Hoffnung auf Besserung, zwei davon sind vor dem Toto-Pokal-Viertelfinale beim TSV Buchbach an diesem Mittwwoch (19.30 Uhr, im AZ-Livestream und im AZ-Liveticker) in der Persönlichkeit des Fußballers Mölders zu finden.

Die AZ zeigt die Löwen gegen Buchbach im Livestream (hier klicken)

Der Wille von Mölders: Der Essener gilt in einer Zeit der Jugendleistungszentren als einer der letzten echten Ascheplatzfußballer. Er hat Rückschläge erlebt, musste sich in seiner Karriere stets durchbeißen – und wird es auch diesmal tun.

Die Einstellung von Mölders: Dem Stürmer wird gerne vorgehalten, er habe ein paar Kilos zu viel. Von mangelnder Einstellung kann grundsätzlich jedoch keine Rede sein. Mölders ist ein Kämpfer auf dem Platz, gibt immer alles und nie nach.

Nicht zu vergessen, spielt der frühere Bundesliga-Profi seit Monaten mit einer Verletzung (Knochenödem am Schienbeinkopf). Und: Unnachgiebigkeit wird im Fußball meist belohnt!

Die Unterstützung der Löwen-Fans: Der bedingungslose Support ist allen gewiss, die für Sechzig auf dem Platz stehen. Die Verbindung zwischen Mölders und vielen Anhängern ist jedoch eine andere, es ist eine intensivere Beziehung als bei vielen Kollegen.

Die Fans werden ihn unnachgiebig pushen, ihn antreiben, ihn wieder stärker machen.

 

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