AZ-Kommentar Scharold ist neuer Löwen-Boss: 1850+1? 1860!

AZ-Sportchef Christoph Landsgesell kommentiert die Einsetzung von Michael Scharold als Löwen-Geschäftsführer. Foto: AZ/Sampics/Augenklick

AZ-Sportchef Christoph Landsgesell kommentiert die Neu-Installation von Michael Scharold beim TSV 1860. Was könnte das für die Zukunft von Investor Hasan Ismaik bedeuten?

 

Kontinuität ist im Fußballgeschäft im Allgemeinen und im Falle des TSV 1860 im Besonderen ein rares Gut.

Insofern zeigt die konsequente Linie des TSV 1860, auf die Wünsche von Investor Hasan Ismaik keine Rücksicht (mehr) zu nehmen, eines: Der Verein hat endlich wieder einen klaren Plan. Michael Scharold will die Sanierung, unter seinem ebenfalls von Ismaik nicht goutierten Vorgänger Markus Fauser begonnen, fortführen.

Wirft Ismaik bald hin?

Auch ohne fremdes (Investoren-)Geld soll in den kommenden Jahren die Rückkehr in den Profifußball gelingen. Das rangiert auf der Skala irgendwo zwischen "ziemlich schwierig" und "nahezu unmöglich", aber wir sind hier schließlich beim TSV 1860, dem Verein, der auch zu Zweitligazeiten von der Champions League träumte.

Dass die Löwen-Vertreter um Präsident Robert Reisinger für die Installation Scharolds die 50+1-Regel bemühen mussten, bestätigte Ismaik selbst in knappsten Worten.

Eine Nacht lang hatte er sich vergeblich dagegen gewehrt - und anschließend mehr als deutlich via Facebook und Twitter seine Unzufriedenheit mit der Wahl Scharolds kundgetan. Seine Worte klingen beinahe resignierend und lassen darauf schließen, dass die Zermürbungstatik der Investorengegner wirkt.

Und Ismaik irgendwann hinwirft. Damit aus dem TSV 1850+1 wieder der TSV 1860 wird.

 

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