AZ-Kommentar Nahverkehr: Investieren und quetschen

, aktualisiert am 12.01.2018 - 06:25 Uhr
Braucht's bald professionelle U-Bahn-Drücker wie in Japan? Foto: dpa

Rathaus-Reporter Florian Zick über die ÖPNV-Offensive der GroKo. Und warum es in München möglicherweise auch bald professionelle U-Bahn-Drücker braucht.

Die Münchner U-Bahn zur Stoßzeit: Umfallen kann man da jedenfalls nicht. Es ist eng, es ist stickig – gut also, dass die rot-schwarze Stadtregierung nun den Ausbau des Gleisnetzes anpackt. 5,5 Milliarden Euro sollen in den nächsten Jahren in den öffentlichen Nahverkehr fließen – eine durchaus beachtliche Summe.

Kurzfristig lösen wird dieses Geld die Probleme allerdings nicht. Bis auf den neuen Strecken der erste Zug unterwegs ist, werden 20, 25 Jahre vergehen – wahrscheinlich sogar mehr. Für die Übergangszeit wird sich die Stadt deshalb eine tragbare Zwischenlösung einfallen lassen müssen. Sonst brauchen wir in München auch bald professionelle U-Bahn-Drücker wie in Japan, die Pendler in die überfüllten Züge quetschen.

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