AZ-Kommentar Lewandowski will weg: Bitte verkaufen!

Für die Ablösesumme sollten sich die Bayern einen Stürmer holen, der sich für den Verein zerreißt. Ein Kommentar von Bayern-Redakteur Maximilian Koch. Foto: Soeren Stache/dpa/AZ

AZ-Bayern-Redakteur Maximilian Koch über den Wechselwunsch von Robert Lewandowski. Die Bayern-Bosse um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sollten den Polen verkaufen.

 

Reisende soll man nicht aufhalten. Das gilt auch für den FC Bayern im Fall Robert Lewandowski. Der Pole hat mit diversen Alleingängen immer wieder für Unruhe in Klub und Mannschaft gesorgt und in den großen Spielen der Champions League oft enttäuscht.

Dass sich die Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß zuletzt mit öffentlicher Kritik an Lewandowski zurückhielten und einen Verkauf in diesem Sommer ausschlossen, dürfte zum Teil auch Taktik gewesen sein. Man wollte den Marktwert des Stürmers nicht nach unten ziehen.

Lewandowski fehlt die Identifikation mit Bayern

Gleichzeitig hofften Hoeneß und Rummenigge wohl auf einen Stimmungsumschwung beim Torjäger. Doch selbst das große Vertrauen der Bosse veranlasste Lewandowski nicht zu einem Treuebekenntnis, ihm fehlt die Identifikation mit Bayern.

Bei einem zu erwartenden Angebot jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke sollte Bayern Lewandowski deshalb verkaufen – trotz der unbestrittenen Top-Qualität des Stürmers. Von dem Geld könnte man einen guten Ersatz erwerben, vielleicht sogar einen Angreifer finden, der sich für Bayern zerreißt. (Lesen Sie auch: Diese Stars könnten für Lewandowski kommen)

Ein unmotivierter Lewandowski, der womöglich sogar streikt und auf die Tribüne verbannt wird, hilft keiner Seite.

 

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