AZ-Gewinnspiel zum Oktoberfest Wiesn-Frage: Woher kommt die Wilde Maus?

Ob mit dem Riesenrad oder im Freien Fall: Auf der Wiesn geht's hoch hinaus. Foto: dpa

AZ-Leser fragen, Experten antworten. Über den Ursprung der Wilden Maus und die Höhepunkte der Wiesn.

München - Sie ist ein Klassiker: die Wilde Maus. Ein Fahrgeschäft, in dem Generationen von Besuchern ihre ersten Achterbahnerlebnisse gesammelt haben. Aber wer hat die Wilde Maus erfunden und wie lange gibt es sie schon auf dem Oktoberfest? Das will Evi Raith wissen.

Die Wiesn-Experten von Universum Oktoberfest beantworten in Kooperation mit der AZ die besten Leserfragen zum Fest. Heute geht’s zuerst um die Wilde Maus. Die erste Bahn dieser Art gab es 1934 auf der Wiesn, damals noch als „Teufelskutsche“. Sie wurde von dem Schausteller Franz Xaver Heinrich betrieben. Früher war das Fahrgeschäft noch aus Holz gefertigt, bot seinen Gästen aber schon mit den gleichen Merkmalen großes Fahrvergnügen: kurvige Fahrten, Buckel, Steilfahren und Geschwindigkeit. Beim Fahren entsteht der Eindruck, als würde der Wagen aus der Kurve schießen. Der entsteht dadurch, dass die Wagen breiter als die Schienen sind und man diese nicht mehr sehen kann.

Aus Sicherheitsgründen wurde die Nachbildung 1994 vom Architekturbüro Dr. Stengel neu entworfen und von der Firma Maurer & Söhne aus Stahl gefertigt. Betrieben wird die Wilde Maus seit 1982 von den Schaustellern Renate und Peter Münch. Übrigens: Die Kult-Achterbahn ist der Favorit des ehemaligen Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude, denn die Fahrt in 15 Metern Höhe auf der ältesten Wiesn-Achterbahn gewährt besonders gute Ausblicke auf das bunte Treiben.

Hohe Aussichten interessieren auch AZ-Leserin Birte, die per Mail fragt: Gibt es eine Höhenbegrenzung für Fahrgeschäfte auf der Wiesn?

In der Tat gibt es hier für die Schausteller und auch für die Zelte klare Vorgaben. Diese liegen bei maximal 16 Metern Firsthöhe bei den Zelten und 80 Metern Höhe für die Fahrgeschäfte.

Ganz schön hoch – so ist es heutzutage kaum vorstellbar, dass das Riesenrad der Familie Koppenhöfer, eines der ältesten und letzten noch betriebenen Holzriesenräder der Welt und seit vielen Jahren fester Bestandteil des Oktoberfests, bis 1960 mit seinen 14 Metern Höhe als größtes transportables Riesenrad Süddeutschlands galt.

Das moderne Riesenrad der Familie Willenborg besitzt im Vergleich eine Gesamthöhe von 50 Metern.

Seit 2013 haben Wiesngäste sogar die Möglichkeit, einen Ausblick aus 80 Metern Höhe zu genießen: aus Michael Goetzkes SkyFall. Der SkyFall ist der höchste transportable Free Fall Tower der Welt.

Hier können Sie gewinnen!

Zur Wiesn beantwortet die AZ täglich eine Leserfrage zum Fest – zusammen mit den Experten von Universum Oktoberfest.

Dazu verlosen wir 16 exklusive Wiesn-Pakete. Die Einsender der originellsten Fragen gewinnen ein Packerl bestehend aus zwei Marken für je eine Maß Hofbräu-Wiesnbier, einer Einladung zu Wiesn-Schmankerln in der Münchner Knödelei, Fahrgutscheinen vom Kettenflieger Kalb und der Hexenschaukel, einer Wiesn-Führung und exklusiven Wiesn-Überraschungen der AZ.

Schicken Sie Ihre Fragen per Mail an lokales@az-muenchen.de, Betreff: „Wiesn-Frage“ oder per Post an Abendzeitung München, Garmischer Straße 35, 81373 München, Stichwort „Wiesn-Frage“.

 

0 Kommentare