AZ-Filmkritik "Ritter Rost 2 – Das Schrottkomplott": Dieser Schrott ist richtig gut

Ritter Rost studiert die Konstruktionspläne seines Vaters. Foto: Universum

Der zweite Kinofilm mit "Ritter Rost" ist ein herrliches Vergnügen für Kinder und Eltern.

Katerstimmung herrscht im märchenhaften Reich von König Bleifuß: Schrottland ist pleite! Da kann selbst Finanzminister Ratzefummel, der noch das kleinste Unterlegscheibchen in königlichem Besitz erfasst, mit Bilanzierungstricks nicht daran rütteln. Sofort greift die Regierung mit harter Metallhand durch: Alle Ritter werden entlassen.

Den Schlamassel haben sich der Titelheld und seine Spießgesellen in „Ritter Rost 2 – Das Schrottkomplott“ selbst zuzuschreiben. Mit einem teuren Drachenturnier haben sie den Bogen überspannt. Doch Ritter Rost hat eine Idee, um sich beim König wieder beliebt zu machen: In den Rumpelkammern des Schlosses findet er Konstruktionspläne seines Vaters. Die möchte er mit einem freundlichen Gespenst zum Leben erwecken – doch sind sie seinerzeit wohl aus gutem Grund unvollendet geblieben.

"Ritter Rost 2" steht US-Kinderfilmen produktionstechnische in nichts nach

Die Kindermarke "Ritter Rost" ist bekannt aus Büchern und Fernsehen. Der zweite Kinofilm mit dem eisernen Helden muss sich produktionstechnisch vor US-Kinderfilmen nicht verstecken. Das junge Publikum stürzt sich ins spannende Schlachtengetümmel. Und die Älteren können sich an subversiven Parallelen zur Alltagswelt erfreuen.


R: Thomas Bodenstein, Marcus Hamann (D 2016, 87 Minuten)

Kinos: Cadillac & Veranda, CinemaxX, Kino Solln, Mathäser (auch 3D), Museum-Lichtspiele, Neues Rex, Royal

 

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