AZ-Filmkritik „Jack Reacher: Kein Weg zurück“: Gefängnis statt Geturtel

Tom Cruise spielt Jack Reacher. Foto: Paramount / David James

„Jack Reacher: Kein Weg zurück“: Die Fortsetzung des Actionhits ist mal furios, mal schleppend.

 

Date mit Jack Reacher: Der von Tom Cruise gespielte Held hat jetzt lange genug mit der Militärpolizistin Susan Turner (Cobie Smulders) telefoniert – es wird Zeit, sich zum Dinner zu treffen. Doch als Reacher eintrifft, ist Turner verhaftet – wegen Spionage. Sie wird des Mordes an zwei Untergebenen in Afghanistan beschuldigt und vermutet ein Komplott. Bald schon landet Reacher im selben Militärknast wie sie, ihm wird vorgeworfen, Turners Verteidiger ermordet zu haben. Die beiden fliehen und haben Polizei, Armee und einen gnadenloser Killer auf den Fersen. Ins Fadenkreuz gerät auch die 15-jährige Samantha, Jacks angebliche Tochter, von der er lange nichts wusste.

„Jack Reacher 2: Kein Weg zurück“ bewegt sich auf dem Niveau des Vorläufers „Jack Reacher“ von 2012: Beide fesseln mit sprechenden Details, spielen souverän mit dem Wechsel von harmlos zu gefährlich. Es gibt erstaunlich frische Verfolgungsjagden mit Autos und Kletterpartien, Karate-Zweikämpfen und Schießereien.

Im Gegensatz zum ersten Film ist dieser Film fast schon eine Gaunerkomödie, meilenweit entfernt von Lee Childs Buchvorlage. Nur: Nach einem furiosen Anfang ist die zweite Filmhälfte eher schleppend.


Regie: Edward Zwick (USA, 119 Min.)

Kinos: Cinema, CinemaxX, Mathäser, Münchner Freiheit, Museums-Lichtspiele, Royal

 

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