AZ-Filmkritik "Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf Film": Wenn sich Schlumpfine emanzipiert

"Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf" Foto: Sony Pictures

Die Schlümpfe sind ja unter Generalverdacht: spießig, konservativ, patriarchalisch – wie ihre Verwandten, die Gartenzwerge!

 

An der Spitze der blauen Winzlinge steht der weise Papa Schlumpf (Stimme: Heiner Lauterbach). Schlumpfine (Nora Tschirner) ist der einzig weibliche Lichtblick in Schlumpfhausen, aber leider bisher eine Frau ohne Eigenschaften, sieht man von Weibchen-Klischees ab. Aber es gibt ja Drehbuchautorinnen (Stacey Harman und Pamela Ribon).

Und Regisseur Kelly Asbury lässt so Schlumpfine hadern mit ihrem langweiligen Schicksal. Gemeinsam mit ihren Freunden Schlaubi (Axel Stein), Hefti (Rick Kavanian) und Clumsy (Tim Oliver Schultz) macht sie sich auf den Weg in den sagenumwobenen Forst.

Zauberer Gargamel (Christoph Maria Herbst gibt ihm diabolische Stimmcharakter) ist dem Quartett dicht auf den Fersen. Actionszenen mit guten 3D-Effekten und Slapstick sorgen für Dynamik in der ohnehin grellbunten Welt, die zum Schlumpfine "im Wunderland" wird. "Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf" bleibt bei alledem sympathisch konventionell.


Kino: Solln, Cinemaxx, Mathäser (auch 3D), Münchner Freiheit und Royal (3D),

Museum (OV) sowie Cinema (3D/OV)

 

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