AZ Filmkritik "A Ghost Story" - Für immer der Deine?

Als Geist bleibt C (Casey Affleck) stets bei seiner M (Rooney Mara). Foto: 2017 Universal Pictures

Nachdem C durch einen tragischen Unfall aus dem Leben gerissen wird, wacht er als Geist über seine Frau M. Jedoch merkt er nach und nach, das nichts mehr so ist wie es einmal war und er sich vielleicht endgültig von seinem Leben verabschieden muss.

 

Der Songwriter C (Casey Affleck) und seine Frau M (Rooney Mara) führen eine glückliche Ehe. Doch das ändert sich schlagartig, als C völlig unerwartet bei einem Autounfall ums Leben kommt.

Aber C verabschiedet sich nicht von dieser Welt, sondern bleibt zurück als Geist, der alles beobachtet, ohne allerdings am Geschehen etwas ändern zu können. Langsam aber sicher entgleitet ihm das, was einst sein Leben war. Ohne ein Gefühl für Zeit und die Akzeptanz, nicht mehr Teil des Lebens zu sein, bleibt nur noch ein Geist zurück, der vielleicht dazu verdammt ist, für immer einer zu bleiben.

David Lowery hat mit einem minimalen Budget einen Film gemacht, der beweist, dass es für ein beeindruckendes Werk keine überladenen Effekte braucht. Denn es gab selten einen Film, der so intensiv das Gefühl von Trauer, Verlust und Beklemmung so gut eingefangen hat wie "A Ghost Story".

 

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