AZ-Café VIP im Ringelnatz: Die Begum hält Hof

Von links: Klatschreporter Michael Graeter, Gabriele Inaara Aga Khan, AZ-Chefredakteur Arno Makowsky Foto: Daniel von Loeper

Gabriele Inaara Aga Khan ist ins Café Ringelnatz gekommen und hat mit den AZ-Lesern über Tierschutz, Heimat und ihre Gesangskünste geplaudert. Die Bilder, der Bericht.

 

München - Kommt sie oder kommt sie nicht? Schon eine Stunde vorher sichern sich die ersten AZ-Leser die sichtgünstigsten Plätze im Café Ringelnatz und rätseln: Hält die Begum Hof? Sonst sieht man die Prinzessin ja allenfalls auf der Leute-Seite der Abendzeitung, vorzugsweise auf roten Teppichen.

Jetzt sollen es Altschwabinger Holzdielen sein.

Um 13 Uhr betritt eine Dame das Ringelnatz. Sie trägt ein pinkfarbenes Armani-Jackett, lila Seidenschal, Brosche in Schmetterlingsform und blaue Jeans. Es ist: die Begum!

An ihrer Seite: AZ-Reporter Michael Graeter. Unkompliziert stellt sich die Prinzessin an den Bistrotisch, bestellt einen Cappuccino, mit Zucker, und begrüßt die Runde: „Ich sag’ einfach mal Hallo!“

AZ-Chefredakteur Arno Makowsky gibt zu, dass er nicht sicher war, ob sie wirklich vorbeischaue. Die Begum: „Es ist sehr schwer, einer Charme-Attacke von Michael Graeter zu widerstehen. Ich wusste allerdings nicht, dass es ein öffentlicher Auftritt wird.“ Graeter lacht, zwinkert und sagt: „Das war der Trick!“

Dann plaudert die Society-Lady mit den AZ-Lesern: zum Beispiel über ihr soziales Engagement. „Sonnenhof“ heißt das Projekt, „eine Begegnungsstätte von Mensch und Tier". 2500 Tiere konnten in den vergangenen Jahren gerettet werden, berichtet die Begum. Zuletzt von der Insel Teneriffa.

Dann richtet sie eine Bitte an die Zuhörer: „Wir haben einige Hunde bekommen, die immer noch ein liebesvolles Zuhause suchen. Die haben keinen tollen Stammbaum, sind aber lustige Zamperl.“

Chefredakteur Makowsky will wissen, ob sie noch singe. „Ja, in der Badewanne“, sagt die Begum. Die Frage ist eine Anspielung auf einen legendären Auftritt: 1986 nahm die Prinzessin am Vorentscheid des Grand Prix teil, Schulterpolster inklusive. „Ich war nicht traurig, dass wir auf dem letzten Platz landeten!“

Auch um Heimat geht es: „Mein Herz hängt an München“, sagt die Jetsetterin. Nach einer Stunde im AZ-Café steigt sie in den schwarzen Audi, der in der Haimhauserstraße parkt. Graeter folgt. Der Chauffeur fährt los.

 

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