Autobombe gezündet Mindestens 24 Tote nach Explosion in Kabul

In der afghanischen Haupstadt Kabul sind bei einem Autobombenanschlag mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen.

Kabul - Bei einer schweren Explosion in der afghanischen Hauptstadt sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Das bestätigte am frühen Morgen ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Madschroh.

Außerdem seien bisher zwölf Verletzte in Krankenhäuser gebracht worden. Der Sprecher des Innenministeriums Nadschib Danisch sagte, es handele sich um eine Autobombe. Der Fahrer habe in dem Wagen gesessen, auch er sei getötet worden. Wer hinter der Tat steckte, blieb zunächst unklar.

Zehnter schwerer Anschlag seit Jahresbeginn

Nach ersten Erkenntnissen detonierte die Bombe im Viertel Gulai-e Dawachana, nahe dem Haus des stellvertretenden Regierungsgeschäftsführers, Hadschi Mohammed Mohakek. Einem Reporter der BBC sagte ein Sprecher von Mohakek, der Politiker sei unversehrt. In der Nähe soll sich auch eine der vielen privaten Universitäten der Stadt befinden. Ob Studenten betroffen waren, blieb zunächst unklar.

Erste Fotos zeigten eine in Rauchwolken gehüllte Straße, verkohlte Bäume, mehrere kleine Feuer und schwer beschädigte Häuser und Läden. Es ist bereits der zehnte schwere Anschlag in der Stadt seit Jahresbeginn. Kabul verzeichnet landesweit die meisten zivilen Opfer von Anschlägen.

 

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