Auswirkungen auf Europa Iris Berben findet die Situation in den USA "beängstigend"

"Mehr als besorgniserregend" findet Iris Berben die Situation in den USA, seit Donald Trump Präsident ist. Das habe auch auf Europa schlimme Auswirkungen.

 

Die Situation in den USA ist für Iris Berben (66, "Rosa Roth") "beängstigend", wie sie im Interview mit spot on news erklärt. "Wir sind nicht Amerika, aber natürlich hat das alles eine Wirkung, auch auf Europa, die Rechtspopulisten bekommen durch jemanden wie Donald Trump noch mehr Aufwind. Das, wofür wir die letzten 50, 60 Jahre gekämpft haben, wird in Frage gestellt. Das finde ich mehr als besorgniserregend."

"Es war so ein großer Hype"

Natürlich wird Berben, die das Hörbuch zu Emma Thompsons "Peter Hase: Ein neues Abenteuer und zwei weitere Geschichten" (ab 10.2., Der Audio Verlag) spricht, am 26. Februar wieder die Oscars mitverfolgen. Für Deutschland geht der Streifen "Toni Erdmann" ins Rennen: "Ich war in Cannes bei der Uraufführung des Films dabei - unter dem jubelnden und begeisterten Publikum", erzählt die Schauspielerin. "Das gesamte Kino war voll von Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern und es war so ein großer Hype und eine Stimmung, wie ich sie in Cannes noch nicht erlebt habe. Dieser Film hat die Leute wirklich begeistert und mitgezogen und mich ebenso."

Deshalb fiebere sie "natürlich auch mit bei den Oscars und ich würde mich unendlich freuen, wenn es mit der Auszeichnung klappt", so Berben weiter. "Es ist ein deutscher Film, der mal nicht das Thema Vergangenheitsbewältigung aufgreift, sondern zeigt, mit wie viel Humor und Tiefgang und mit welchen schrägen Themen wir im Ausland auch punkten können." Auch Berben selbst wird bald wieder im Kino zu sehen sein: "Im März kommt erstmal die Kinopremiere des zweiten Teils von 'Conni & Co' von Regisseur Til Schweiger und im Herbst dann 'High Society' von Anika Decker. Zudem gibt es auch wieder einige Fernseharbeiten mit mir."

 

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