Ausstellung in der Färberei Künstlerische Reflektionen zu Fukushima

Das Bild unter dem Titel "Return" von Helga van der Poel ist bei der Ausstellung zu sehen. Foto: privat

In Skulpturen, Dichtung und Malerei drücken internationale Künstler ihre Gedanken zu der nuklearen Katastrophe im japanischen Fukushima aus.

 

Au - Ausgangspunkt der neuen Ausstellung in der Färberei ist die Poesie Gogyoshi aus dem Buch "Mein Fukushima“ (Taro Aizu, Japan), die durch die traditionelle japanische Haiku-Dichtung inspiriert ist. Die Künstler haben zu jedem Gedicht im Rahmen des internationalen Kunstprojekts "Gogyoshi Art Project" je ein Kunstwerk geschaffen.

Diese beziehen sich auf die 2011 in Japan eingetretene Nuklearkatastrophe, die aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert wird. Die Ausstellung "Mein Fukushima" bietet dem Münchner Publikum die Möglichkeit, dieses Thema und die Eindrücke aus dem alltäglichen Leben und der Natur um Fukushima nach der Freisetzung radioaktiver Stoffe zu diskutieren. Zugleich ist diese globale Betrachtung eine Reise in das Herz des Landes, in die Seele der Menschen von Fukushima, in die verlassenen Sehenswürdigkeiten und die Klänge der aufgegebenen Orte des Landes.

Die Betrachtenden erleben und fühlen mit den Menschen, die sich nach ihrer Heimat sehnen, die verstrahlt und zum Teil für immer verloren ist. Parallel dazu zeigen Schüler der Helen-Keller-Realschule in München und des Liceo Baldessano Roccati in Carmagnola/ Italien Arbeiten zum selben Thema. Kuratorin der gesamten Ausstellung ist Dr. Lusine Breitscheidel von ArtNations e.V.

Was? Ausstellung "Mein Fukushima"

Wann? noch bis Sonntag, 11. Mai, 14 bis 19 Uhr

Wo? Färberei des Kreisjugenrings, Claude-Lorrain-Straße 25 Rgb.

 

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