Ausstellung 200 Jahre Biergarten: Ein guter Grund zum Anstoßen

„Das Kellerleben aus der Vogelperspektive“ hat Künstler Emil Kneiß seine Postkarte aus dem Jahr 1911 genannt. In der Ausstellung gibt es auch das Pendant dazu – es zeigt das muntere Treiben aus der Froschperspektive. In der Bilderstrecke erfahren Sie mehr über das 200-jährige Jubiläum des Biergartens. Foto: ho/Valentin-Karlstadt-Musäum

1812 erlässt Bayerns König Max I. eine Verordnung mit schönen Folgen: Der Biergarten ist geboren – und damit ein Stück Münchner Lebensqualität.

 

München - Was macht die Lebensqualität in München aus? Zu einem erheblichen Teil sind es die Biergärten. Weltberühmte Oasen des Wohlergehens, mit einer Besonderheit: In den echten Biergarten darf man seine Brotzeit mitbringen. Dieses heute noch gültige Recht resuliert aus einer Verfügung von König Maximilian I. Joseph. Und die wird heuer 200 Jahre alt.

Das runde Jubiläum ist für das Bier- und Oktoberfestmuseum in der Sterneckerstraße 2 Anlass zur Sonderausstellung „200 Jahre Biergarten“. Ab heute sind in den alten Räumen insgesamt 35 Bilderrahmen mit rund 130 Postkarten, Bildern und Stichen zu sehen, dazu diverse Steinkrüge aus Münchner Bierkellern. In der Bilderstrecke finden Sie einige Motive.

Ziel der Ausstellung ist es, die Historie der Biergärten anschaulich zu machen – und zugleich das Phänomen Biergarten zu beleuchten: Die Entwicklung der Ausflugspaläste, ihre Vergnügungsmöglichkeiten – und ihr technischer Hintergrund.

Mehr Infos gibt es auch auf www.bier-und-oktoberfestmuseum.de

 

0 Kommentare