Ausschreitungen mit Polizei Dritte Liga: Pyro-Eklat und Krawalle bei 1860-Spiel in Jena

Im Fanblock des TSV 1860 kam es zum Einsatz von Pyrotechnik. Foto: imago/Christoph Worsch

Vor dem Spiel des TSV 1860 in Jena kommt es zu Ausschreitungen offenbar von Carl-Zeiss-Ultras mit der Polizei. Löwen-Chaoten sorgen derweil für den nächsten Pyro-Eklat.

 

München - Ein gebrauchter Tag für den TSV 1860 München! Neben der 0:4-Klatsche im letzten Saison-Spiel bei Carl Zeiss Jena, sorgten wieder mal die Anhänger der Löwen für negative Schlagzeilen. Einmal mehr zündeten Löwen-Ultras während des Spiels Pyrotechnik und Bengalos.

Zudem schossen die Ultras beider Fanlager Medienberichten zufolge sogar Feuerwerkskörper in die jeweils anderen Blöcke.

Heftige Ausschreitungen vor der Partie

Bereits im Vorfeld der Partie war es zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Auf dem Weg zum Spiel auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld demolierten angeblich Ultras des FC Carl Zeiss Jena die Scheibe eines Polizeifahrzeuges und nahmen unerlaubt Gegenstände an sich. Zudem wurden Polizisten angefriffen, die sich mit Wasserwerfer zu Wehr setzen mussten.

Medienberichten zufolge wurden dabei 13 Polizeibeamte leicht verletzt. Ein Polizist musste sogar ins Krankenhaus gebracht werden und ist demnach dienstunfähig.

Rund 500 Problemfans beteiligt

Rund 500 Problemfans durchbrachen den Berichten zufolge eine Polizeikette. Auch vor dem Stadion soll es weitere Angriffe von Jena-Ultras gegen die Polizei gegeben haben. Es flogen Steine, Flaschen und Einsatzgitter auf die Polizeibeamten.

Unabhängig von dem Verhalten der Problemfans von Carl Zeiss Jena vor dem Spiel, droht dem TSV 1860 nach den Geschehnissen während der Partie wieder eine ordentliche Geldstrafe seitens des DFB. Sechzig ist wegen einzelner Pyro-Chaoten seit Wochen Wiederholungstäter.

Lesen Sie hier: Noten zum TSV 1860 - Sieben Fünfer für unterirdische Löwen!

 

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