#Ausgehetzt-Demo am Sonntag Schmid greift Kammerspiele und Volkstheater an

Matthias Lilienthal und Josef Schmid: Der Ärger wegen der "Ausgehetzt"-Demo geht weiter. Foto: dpa

Der Streit um die "Ausgehetzt"-Demo geht weiter. Nun springt Bürgermeister Schmid (CSU) Fraktionschef Pretzl bei und kritisiert Kammerspiele wie Volkstheater.

München - Im Streit um die #Ausgehetzt-Demo greift jetzt auch der Bürgermeister ein. Josef Schmid springt seinem Fraktionschef Manuel Pretzl zur Seite, der die Kammerspiele scharf kritisiert und dienstrechtliche Konsequenzen gefordert (AZ berichtete).

Schmid äußerte sich am Mittwochmittag. "Jeder kann als Privatperson seine Meinung frei äußern und beispielsweise an Demonstrationen teilnehmen", sagte er. Das gelte auch für die Intendanten. "Öffentliche Institutionen sind allerdings aus guten Grund dazu angehalten, sich politisch neutral zu verhalten."

Dieses Gebot der Neutralität hätten sowohl Kammerspiele als auch Volkstheater als Erstunterzeichner des Demo-Aufrufs verletzt. Das werfe Fragen von "allgemeiner Bedeutung für unser demokratisches Gemeinwesen auf", sagte Schmid. "Wie verhält sich die Landeshauptstadt München zukünftig, wenn zum Beispiel eine Werkleitung zu einer AfD-Demo gehen will? Kann die Stadt das in Zukunft noch untersagen?"

 

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