Er hatte getrunken, fuhr eine Schranke um und stellte sein Auto mitten im Innenhof des Deutschen Museums ab: Die Irrfahrt eines Münchners wurde schließlich von der Polizei beendet. 

München - Es muss ein wirklich spektakuläres Bild abgegeben haben, als diese verrückte Irrfahrt am Montagnachmittag zu Ende ging: Mitten im Innenhof des Deutschen Museums hatte ein 39-jähriger Münchner sein Auto abgestellt - mit einer abgebrochenen Schranke, die aus der Windschutzscheibe ragte. 

Die Schranke hatter der Mann an einem abgesperrten Parkplatz am Mariahilfplatz umgefahren, um dort mehrere "Donuts" zu drehen. Beim Verlassen hatte er die Schranke durch seine Windschutzscheibe gestoßen und war dann weiter gefahren. 

Alkohol war auch im Spiel

Auf seinem Weg zur Museumsinsel stoppte der Münchner noch bei einem Hotel in der Hochstraße, um dort nach Alkohol zu fragen - ergebnislos. Getrunken hatte er jedoch schon vorher: Bereits am Hauptbahnhof war er auffällig geworden, als er seinen Pkw an einem Taxistand geparkt und daneben eine Weinflasche geleert hatte. Danach war er zu seiner Irrfahrt aufgebrochen. 

Trennungs-Frust war Grund für Ausraster

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Als Grund für seinen Ausraster gab der 39-Jährige die Trennung von seiner Freundin an. Ihn erwarten jetzt mehrere Verfahren, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie Sachbeschädigung