Augsburger Polizisten-Mord Wieder Termine abgesagt – Angeklagter krank

Weil einer der Angeklagten im Polizistenmord-Prozess in Augsburg an Parkinson erkrankt ist, kann der Prozess nicht planmäßig fortgesetzt werden. Foto: dpa

Der Augsburger Polizistenmord-Prozess zögert sich weiter hinaus. Wegen der Parkinson-Erkrankung eines Angeklagten wurden wieder Termine abgesagt.

 

Augsburg – Im Augsburger Polizistenmordprozess hat die Strafkammer wegen der Erkrankung eines Angeklagten vier weitere Verhandlungstermine abgesagt. Der an Parkinson leidende 60-Jährige sei weiterhin nicht verhandlungsfähig, sagte ein Sprecher des Landgerichts am Montag. Der Prozess ist deswegen seit dem 26. September unterbrochen.

Das Gericht hofft nun, dass sich der Gesundheitszustand des 60-Jährigen in den nächsten zwei Wochen bessert. Sollte der Angeklagte dauerhaft verhandlungsunfähig bleiben, müsste das Verfahren gegen ihn vermutlich eingestellt und er aus der Untersuchungshaft entlassen werden.

Der Mann soll mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder im Oktober 2011 nach einer Verfolgungsjagd den 41-jährigen Polizisten Mathias Vieth getötet haben.

 

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