Augsburger Modell Weniger Tauben in München - So könnte es klappen

Fliegen in Scharen durch München: Stadttauben. Foto: dpa/Andreas Gebert

Viele Menschen bezeichnen Tauben als die "Ratten der Lüfte". Der Tierschutzverein München und die Stadt haben eine Lösung, der Vielzahl an Tauben Herr zu werden, bei der jedoch Mitarbeit gefragt ist.

München - Jeder kennt sie, kaum einer mag sie – die Stadttaube. Auch in München fliegen sie in Scharen durch die Stadt. Doch dieses Problem ist menschengemacht.

Es handelt sich bei den Tieren nämlich um verwilderte Haustiere, die einst entweder zum Verzehr oder als Brieftauben gezüchtet wurden. Der Tierschutzverein München stellt mit dem Augsburger Modell ein Lösung vor, die dafür sorgt, dass sich weniger Tiere in den Städten aufhalten. Die verzweifelte Futtersuche hätte für sie damit ein Ende und auch die Population lässt sich damit regulieren.

Auf dem Gelände vom Münchner Tierheim stehen aktuell drei betreute Taubenschläge, in der Stadt München gibt es bereits zwei, ein weiterer ist in Planung. Doch leider gibt es nicht genug Grundstückeigentümer, die bereit sind, auf ihrem Grundstück einen Taubenschlag aufzustellen. Und das, obwohl der Tierschutzverein München die Taubenschläge finanziert und auch die Stadt München das Projekt großzügig unterstützt.

Gerade weil das Füttern von Tauben in München verboten ist und das Widersetzen hohe Strafe kostet, wären betreute Unterkünfte für Tauben jedoch dringend notwendig.

 

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