Augsburg und Erzgebierge Zwei neue Anträge aus Deutschland für Unesco-Welterbe

Das Komitee soll im Sommer 2019 über die Aufnahme entscheiden. Foto: Yoan Valat/dpa

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat das Augsburger Wassermanagement-System und die Montanregion Erzgebirge für das Unesco-Welterbe nominiert.

Berlin -  Die Anträge seien als offizielle deutsche Bewerbungen dem Welterbezentrum der Unesco in Paris übergeben worden, teilte die KMK am Mittwoch mit. Das Komitee werde voraussichtlich im Sommer 2019 über die Aufnahme in die Welterbeliste entscheiden.

Das historische System der Augsburger Wasserwirtschaft zeige mit einer Fülle von Objekten der Technik, Architektur, Industriearchäologie und bildenden Kunst von 1416 bis 1922, wie die Nutzung des Wassers in Augsburg organisiert wurde. Ein halbes Jahrtausend lang verfügte die Stadt damit über ein europaweit einzigartiges System der Wasserwirtschaft mit Pumpwerken, Kanälen, Wassertürmen und kunstvollen Brunnenanlagen, hieß es.

Bei der "Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří" handelt es sich den Angaben zufolge um einen grenzübergreifenden Antrag von Deutschland und der Tschechischen Republik. 17 auf deutscher und 5 auf tschechischer Seite liegende Bestandteile - etwa Einzelobjekte, Gebäudegruppen oder Bergbaulandschaften - repräsentieren demnach die Gebiete und Epochen des sächsisch-böhmischen Erzbergbaus.

 

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