"Auf goldenem Grund": Mittelalterliche Tafelmalerei in Pinakothek

Kostbare italienische Tafelgemälde auf Goldgrund sind von Dienstag an in der Alten Pinakothek in München zu sehen. Foto: Stadt München

Kostbare italienische Tafelgemälde auf Goldgrund sind von Dienstag an in der Alten Pinakothek in München zu sehen.

 

Drei Florentiner Andachtsbilder des 14. Jahrhunderts aus dem Lindenau-Museum im thüringischen Altenburg ergänzten die bereits bestehende Sammlung spätmittelalterlicher Tafelmalerei in München, teilte das Museum am Montag mit. Die Leihgaben werden bis zum 30. Juni 2016 in zwei Kabinett-Räumen der Pinakothek ausgestellt.

Bei den Kunstschätzen aus Altenburg handelt es sich um die «Kreuzigung Christi» von Bernardo Daddi sowie um die Krönung Mariens mit Engeln und Heiligen, einmal von Puccio di Simone, einmal von Maestro die San Lucchese. Daneben zeigt die Pinakothek in der Ausstellung «Auf goldenem Grund» drei Werke von Giotto mit Szenen aus dem Leben Jesu, die um das Jahr 1311 entstanden.

Das Lindenau-Museum in Altenburg geht unter anderem auf die Sammlung des Astronomen, Staatsmannes und Mäzens Bernhard August von Lindenau (1779 - 1854) zurück. Schwerpunkte seiner Werke war neben der italienischen Malerei des 13. bis 16. Jahrhunderts vor allem antike Keramik. Mittlerweile wurde der Bestand des Museums kontinuierlich um Werke der klassischen Moderne und Gegenwart erweitert.

 

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