Auf einmal schwer verletzt? Afghane will Bundespolizei täuschen

Bei einer Kontrolle täuschte ein Mann eine Krankheit vor. Foto: Bundespolizei / Symbolbild

Nach einer verbalen Streitigkeit zweier Männer am Hauptbahnhof schreitet die Bundespolizei ein, um Handgreiflichkeiten zu verhindern. Die Beiden sollen auf die Wache - da täuscht ein 19-jähriger Afghane auf einmal eine schwere Krankheit vor.

Ludwigsvorstadt - Am frühen Donnerstagabend war es zwischen einem 29-jährigen Malier und einem 19-jährigen Afghanen zu einem heftigen verbalen Schlagabtausch gekommen. Bevor es zu Handgreiflichkeiten oder Straftaten kommen konnte, griff eine Streife der Bundespolizei ein.

Zur Klärung der Personalien sollten beide Männer mit auf die Wache kommen. Während der 29-Jährige dies auch umgehend tat, fiel der 19-jährige Afghane plötzlich zu Boden und begann - begleitet von Kopfschlagen - heftig zu zucken. Nach Hinzuziehung von Rettungskräften und nach einer ärztlichen Begutachtung wurde aber ersichtlich, dass der Mann seine Symptome nur vorgetäuscht hatte.

Er musste anschließend mit zur Wache. Dort erhielten beide Streithähne einen Platzverweis für den Bereich des Hauptbahnhofs.

 

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