"Auf eigenen Wunsch" Kaiserslautern: Sportdirektor Stöver wirft hin

Feierabend in Kaiserslautern: Uwe Stöver. Foto: firo/Augenklick

Sportdirektor Uwe Stöver und Zweitligist 1. FC Kaiserslautern beenden ihre Zusammenarbeit. Wie die Pfälzer am Freitag mitteilten, verlässt Stöver den Traditionsverein vorzeitig auf eigenen Wunsch zum 30. Juni.

 

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern muss sich nach dem geglückten Klassenerhalt in der 2. Bundesliga auf die Suche nach einem neuen Sportdirektor machen.

Uwe Stöver, der das Amt beim Tabellen-13. der vergangenen Saison erst am 15. Mai 2016 angetreten hatte, verlässt den Verein auf eigenen Wunsch zum 30. Juni. "Wir bedauern die Entscheidung von Uwe Stöver sehr. Für uns alle war die zurückliegende Saison unter den gegebenen Umständen eine Herausforderung, der wir uns gerne gestellt haben", sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Gries.

Als Interimslösung zur sportlichen Leitung hat der Vorstand des FCK einen Sport-Ausschuss einberufen, in dem neben den beiden Vorständen des Vereins auch die Aufsichtsratsmitglieder Mathias Abel und Ottmar Frenger, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums Manfred Paula sowie Chefscout Boris Notzon vertreten sind.

Stövers Vertrag lief noch bis zum 30. Juni 2019. Der ehemalige Bundesligaprofi hatte beim FCK bereits mehrere Posten inne. Er war Trainer der A-Jugend und der U23 sowie Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Am 15. Mai 2016 übernahm der 50-Jährige den Posten des Sportdirektors.

Profivertrag für Mustafa

Der 1. FC Kaiserslautern stattet zudem Nachwuchstalent Valdrin Mustafa mit einem Profivertrag bis 2020 aus: Der 19 Jahre alte Angreifer rückt aus der U19 in den Lizenzspielerbereich auf. Mustafa war in der vergangenen Saison mit 17 Toren in 26 Spielen Torschützenkönig der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest geworden.

 

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