Auf der A7 Massencrash im Nebel an Neujahr: Kein Prozess

Sechs Menschen starben am Neujahrsmorgen bei einem Massen-Crash auf der A7. Foto: dpa

Nach dem Massencrash auf der A7 bei Bad Grönenbach am Neujahrsmorgen hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einsgestellt. Es konnte keine Pflichtverletzung festgestellt werden.

 

Bad Grönenbach -  Nach dem schweren Serienunfall mit sechs Toten am Neujahrsmorgen auf der Autobahn 7 im Allgäu wird es keinen Strafprozess geben.

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem Unglück eingestellt. Den drei Beschuldigten sei keine Pflichtverletzung nachzuweisen, sagte die Staatsanwältin am Dienstag. Dies hätten die kürzlich fertiggestellten Gutachten zu dem Unfall ergeben.

Am frühen Morgen des Neujahrstages 2017, nur eine Stunde nach dem Jahreswechsel, waren auf der A7 bei Bad Grönenbach in dichtem Nebel drei Lastwagen und neun Autos zusammengestoßen. Für sechs Menschen im Alter von 15 bis 23 Jahren kam jede Hilfe zu spät.

Zwei Beteiligte wurden schwer und neun leicht verletzt, vier Menschen kamen ohne körperliche Blessuren davon.

Zeugen hatten ausgesagt, dass plötzlich auf der Fernstraße eine Nebelwand auftauchte, nachdem zuvor freie Sicht.

 

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