Auf Bank gegen Manchester United Leopold Zingerle: Das ist Bayerns Ersatzkeeper

Leopold Zingerle hat bislang zehn Partien für Bayerns zweite Mannschaft in dieser Regionalliga-Saison absolviert. Foto: firo/augenklick

Eigentlich ist er Torhüter Nummer vier beim FC Bayern München. Aber weil Tom Starke und Lukas Raeder verletzt sind, sitzt Leopold Zingerle auf der Bank im Spiel gegen Manchester United - ein Porträt.

München - Der Tag vor seinem 20. Geburtstag wird für Leopold Zingerle auf alle Fälle einer der aufregendsten in seiner noch jungen Karriere als Fußballer sein. Der Youngster wird am Mittwochabend beim Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Manchester United als Ersatztorwart auf der Bank sitzen.

Schon das allein ist spannend genug, im Extremfall müsste der 19-Jährige in der ausverkauften Münchner Arena aber sogar im entscheidenden Viertelfinal-Rückspiel ins Tor, falls Nationalkeeper Manuel Neuer sich verletzen oder vom Platz fliegen sollte.

„Manu ist einzigartig. Hoffen wir, dass ihm nichts passiert“, sagte Kapitän Philipp Lahm am Dienstag zu den Personalsorgen des Titelverteidigers auf der Torhüterposition. „Notfalls sähe ich aber auch mit Leo kein Problem für uns“, versicherte Lahm.

Weil die etatmäßige Nummer 2, Tom Starke (Bänderriss am Ellbogen), und auch der dritte Torwart Lukas Raeder (Risswunde am Sprunggelenk) verletzt sind, bleibt nur Zingerle als möglicher Nothelfer übrig. In der Champions League oder Bundesliga hat der junge Schlussmann noch nie gespielt. Zehn Partien hat er für Bayerns zweite Mannschaft in dieser Regionalliga-Saison absolviert. Schon beim 0:1 in Augsburg saß er am Wochenende auf der Bank. Seine möglichen Vorderleute wie Dante oder Boateng kennt Zingerle immerhin aus regelmäßigen Trainingseinheiten mit den Bayern-Profis.

 

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