Auch Promis folgen dem Trend Das Liebesschloss als Symbol ewigen Glücks

Diese Liebesschlösser von frischvermählten Paaren hängen in Erfurt an der Langen Brücke Foto: imago/Karina Hessland

Was als kleiner Brauch in Italien begann, entwickelt sich derzeit zum weltweiten Trend für verliebte Pärchen. Ob Köln, Paris oder Moskau - überall findet man Brücken, die über und über mit bunten Vorhängeschlössern behangen sind. Auch die Promis sind schon auf die süßen Liebesschlösser aufmerksam geworden.

 

Was gibt es schöneres, als den Entschluss zweier Menschen, sich ewige Liebe zu schwören? Früher ritzte man dazu mit einem Taschenmesser Herzen und Initialen in Baumrinden, heutzutage gibt es eine umweltfreundlichere Methode, anderen Menschen die Verbundenheit zwischen sich und dem Partner zu beweisen: ein Liebesschloss! Ob in Herzform, als Zahlenschloss, graviert oder mit einem Stift beschriftet - die angebrachten Schlösser sind meist so individuell wie die verliebten Pärchen und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Doch nicht nur von Paaren wird der Brauch als romantischer Liebesbeweis genutzt. Das bewies vor Kurzem "Let's Dance"-Moderatorin Sylvie Meis (35). Sie widmete ihr Schloss auf der Hohenzollernbrücke in Köln ihrem Sohn Damian (7) und dessen Kinderfrau Dörte. Immer wenn sich die gebürtige Niederländerin in Köln aufhält, versucht sie, dem hellgrünen Schloss einen Besuch abzustatten, um zu kontrollieren, ob es noch an seinem Platz hängt - und ein Foto als Beweis für ihren Sohn zu machen.

Weltweit bekannt wurde die Liebesschloss-Tradition durch die Bestseller-Romane "Drei Meter über dem Himmel" und "Ich steh auf dich" des italienischen Schriftstellers Frederico Moccia. Durch die Bücher und deren Verfilmungen verbreitete sich der Brauch, Vorhängeschlösser mit Gravur an Brücken zu befestigen, auf der ganzen Welt. Brücken gelten als ein Symbol der Verbindung und sind deswegen ein beliebter Ort, um die Schlösser anzubringen.

Doch wird ein Schloss vorzeitig oder gewaltsam entfernt, zerbricht angeblich auch die Liebe, die es bezeugen soll. Um dies zu vermeiden, ist es Tradition, den Schlüssel zum Schloss nach dem Abschließen gemeinsam in den jeweiligen Fluss zu werfen. Und wer sich nur schwer von seinem Schluss trennen kann, muss es eben wie Sylvie Meis machen, und ihm regelmäßig einen Besuch abstatten - oder er bestellt sich gleich ein zweites und drittes Exemplar für die Vitrine zuhause oder den Schlüsselbund.

 

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