Auch München betroffen Wegen Pegida-Demos: Reisewarnung für US-Bürger

In einer Reisewarnung für Deutschland hat das US-Außenministerium amerikanische Bürger auf mögliche Gefahren bei Pegida-Demos hingewiesen. Auch München wird darin genannt.

 

Washington - Amerikaner in Deutschland sollten wegen angekündigter Proteste der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung" (Pegida) in einer Reihe deutscher Städte größere Menschenmengen meiden und besonders vorsichtig sein, hieß es in einer bereits am Montag herausgegebenen Mitteilung.

Konkret wurden geplante Demonstrationen in Berlin, Frankfurt, München, Dresden, Leipzig und Köln in den kommenden Wochen sowie eine Kundgebung in Düsseldorf am Rosenmontag (16. Februar) erwähnt.

"Kögida" sagt Demo ab

Unterdessen hat der Kölner Ableger der islamkritischen Pegida, "Kögida", eine geplante Demonstration an diesem Mittwochabend abgesagt. Als Grund nannte eine Sprecherin Krankheitsfälle in der Organisationsgruppe. Die Polizei bestätigte die Absage am Mittwochmorgen.

Das Bündnis "Köln gegen Rechts" will aber nach Aussage eines Sprechers an der geplanten Gegenkundgebung festhalten. Vor einer Woche hatten in Köln etwa 200 Kögida-Anhänger demonstriert und 1500 Gegendemonstranten. Kögida wird nach Angaben des Verfassungsschutzes von Rechtsextremisten gesteuert, die Dresdener Pegida hat sich von der Gruppe distanziert.

 

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