Attraktion im Norden Erneut ist ein Delfin Gast in der Kieler Förde

Ein etwa zwei Meter großer Gemeiner Delfin und ein Paddler in der Schwentinemündung. Foto: Frank Molter/dpa

Normalerweise gehört die Ostsee nicht zu den bevorzugten Revieren von Delfinen. Doch seit mmmWochen taucht immer wieder ein Exemplar dieser Spezies nahe der Schwentinemündung auf.

 

Kiel - Ein ungewöhnlicher Gast in der Kieler Förde: Bereits seit mehreren Wochen taucht ein Delfin immer wieder nahe der Schwentinemündung auf. Das Tier verhalte sich etwas auffällig, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei der Deutschen Presse-Agentur. "Es schwimmt immer im Kreis."

Vom Wasser aus beobachtete am Dienstagnachmittag auch ein Kajak-Fahrer den Delfin. "Ich habe das Gefühl, er wird immer zutraulicher", sagte der Mann.

Bereits vor drei Jahren hatte ein Delfin in der Kieler Förde für Aufsehen gesorgt und Schaulustige angelockt. Weil Neugierige in einem Schleusenbereich nahe dem Nord-Ostsee-Kanal baden gegangen waren, um dem Tier besonders nahe zu kommen, musste die Wasserschutzpolizei damals eine Warnung aussprechen. Das Baden nahe Schleusen ist untersagt.

Später stellte ein Meeresbiologe die These auf, dass der Delfin vermutlich für den Tod von Schweinswalen vor Kiel verantwortlich sei. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei gibt es aktuell aber keine Anzahl von Totfunden.

 

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