Attacke auf der Theresienwiese Frühlingsfest: 17-Jähriger dreht im Suff durch

Das Frühlingsfest in München Foto: Petra Schramek

"Ich hasse euch, ich bringe euch um": Im strömenden Regen und bei Kälte dreht ein 17-Jähriger mit nacktem Oberkörper auf dem Frühlingsfest durch und geht auf die Polizei los.

München - Ein Bild wie aus einem Gangster-Film: Ein Jugendlicher steht im Regen mit nacktem Oberkörper vor der Polizei und droht mit Mord. Der völlig betrunkene 17-Jährige hatte vorher auf dem Frühlingsfest Besucher attackiert, da wurde die Polizei gerufen. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Randalierer um einen polizeibekannten Intensivtäter.

Was war passiert? Lesen Sie hier den Polizeibericht:

Am Samstag, 03.05.2014, gegen 18.15 Uhr, wurde auf dem Frühlingsfest auf der Theresienwiese eine Fußstreife verständigt, da sich am Abgang zur U-Bahn eine Person gegenüber anderen Festbesuchern äußerst aggressiv verhalten soll.

Die eingesetzten Polizeibeamten trafen schließlich auf einen 17- jährigen Münchner, der trotz Regen und Kälte mit nacktem Oberkörper lautstark Unverständliches herumschrie.

Nachdem er durch die Beamten angesprochen und aufgefordert wurde sich auszuweisen, warf er einer Beamtin seinen Geldbeutel gegen die Brust. Er brüllte die Beamten an, dass er sie hasste und beleidigte sie. Schließlich ging er auf einen Polizisten los und holte mit der Faust zum Schlag aus. Daraufhin wurde er mit Einsatz des Pfeffersprays überwältigt.

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Nachdem ihm vor Ort durch den Rettungsdienst die Augen gespült wurden, wurde der 17-Jährige zur Polizeiinspektion 14 (Westend) gebracht. Bei der Durchsuchung des nicht unerheblich alkoholisierten Beschuldigten wurde in dessen Bauchtasche ein Springmesser aufgefunden. Obwohl der 17- Jährige kurzzeitig den Eindruck vermittelte, sich wieder beruhigt zu haben, schlug plötzlich ohne erkennbaren Grund seine Stimmung wieder um und er beleidigte sämtliche anwesende Polizeibeamte mit übelsten Ausdrücken und drohte sie umzubringen. Daraufhin wurde er in Gewahrsam genommen.

In der Zelle begann er jedoch sofort mit den Fäusten und einmal mit dem Kopf gegen die Gitterstäbe zu schlagen. Aufgrund der doch erheblichen Fremd- und Selbstgefahr wurde er in eine Münchner Klinik eingewiesen. Bei dem 17-Jährigen handelt es sich um einen jugendlichen Intensivtäter, der seit Dezember 2011 auf der PROPER-Liste geführt wird.

 

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