Apple-Präsentation Das Wichtigste zum iPhone 6

Das iPhone 6 kommt in zwei Größen und kostet zwischen 699 und 999 Euro Foto: Apple

Wenn Apple zur Präsentation des neuen iPhone 6 lädt, müssen sich Branchenkenner nicht lange bitten lassen. Doch was kann Apples neues Wunderwerk alles im Vergleich zum Vorgänger-Model?

 

Um kein technisches Gerät wird ein vergleichbarer Wirbel gemacht, wie um das iPhone, Apples Zugpferd auf dem Handymarkt. Standesgemäß aus dem Häuschen waren Fans des Hightech-Produkts, als vor Kurzem erste Gerüchte über die neueste Version, dem iPhone 6, laut wurden. Am gestrigen Dienstag ließ Unternehmens-Chef Tim Cook nun alle Details zur kommenden iPhone-Generation verlauten. Was das kleine Wunderwerk alles zu leisten im Stande sein wird, lesen Sie hier.

Erstmals in zwei Größen erhältlich

Wer sich für das neue Handy von Apple interessiert, hat prompt die Qual der Wahl: Das reguläre iPhone 6 kommt mit 4,7 Zoll großem Retina HD Display für gestochen scharfe Video-Wiedergabe daher, 5,5 Zoll misst dagegen das iPhone Plus. Ersteres kann bis zu 1334x750 Pixel auflösen, der größere Bruder gar 1920x1080 Pixel - das entspricht einer knapp dreimal so hohen Auflösung des Vorgängermodels, dem iPhone 5s. Auch der Betrachtungswinkel soll sich im Vergleich deutlich gesteigert haben. Beide Modelle sind mit 6,9 bzw. 7,1 Millimetern zudem wesentlich dünner als alle iPhones zuvor.

Länger mehr Leistung

Der neue A8-Prozessor mit 64-Bit Desktoparchitektur der zweiten Generation soll insgesamt 25 Prozent mehr Leistung bringen. Und auch die Achillesferse, die bisherige schwache Akku-Laufzeit, soll dank wesentlich besserer Energieeffizienz verlängert worden sein. Dank neuer Grafiktechnologie soll das iPhone 6 (Plus) zudem in der Lage sein, aufwendige 3D-Videospiele auf Konsolen-Niveau wiederzugeben. Damit dürfte sich das Handy auch als vollwertige Daddel-Kiste für unterwegs anbieten.

Auch die eingebaute Kamera wurde runderneuert. Schneller und präziser Autofokus sollen dank neuem Senor noch hochwertigere Schnappschüsse garantieren. Zudem kommt die neue iSight-Kamera mit optischem Bildstabilisator daher, um selbst bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Stativ gute Resultate zu liefern. Doch damit nicht genug: In voller 1080p-Auflösung und mit einer Rate von bis zu 60 Bildern pro Sekunde wird das Gerät auch in der Lage sein, HD-Videos aufzunehmen. Für Zeitlupen-Aufnahmen sollen gar 240 Bilder pro Sekunde möglich sein.

Auch die Internetgeschwindigkeit wird sich bei der kommenden iPhone-Generation noch einmal immens verbessern. Durch rasante LTE-Verbindung wird angeblich eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 150 MBit/s erreicht. Streaming in hoher Qualität sollte damit kein Problem sein. Beide iPhones verfügen außerdem über WLAN- Geschwindigkeiten von bis zu 433 MBit/s.

Bequemes Zahlen per Apple Pay

Dank eines speziellen NFC-Chips (Near-Field Communication beziehungsweise Nahfeldkommunikation) werden Kunden in der Lage sein, den alltäglichen Einkauf bequem und sicher mit ihrem iPhone 6 zu bezahlen. Dazu hält man das Gerät an der Kasse an ein entsprechend ausgerüstetes Lesegerät und bestätigt die Zahlung per Fingerabdruck auf seinem Handy. Damit sei es laut Apple unmöglich, mit einem gestohlenen iPhone 6 auf Kosten anderer zu shoppen. Ab Oktober wird Apple Pay in den USA verfügbar sein. Wann der Service auch hierzulande eingeführt wird, verriet man auf der Präsentation allerdings noch nicht.

Kein ganz billiges Vergnügen

Derart viel Technik hat selbstredend ihren Preis. Für die günstigste Variante, dem iPhone 6 mit 16 GB Speicher, fallen hierzulande 699 Euro an. 799 kostet das Model mit 64 GB, 899 Euro zahlt man für die 128 GB-Variante. Das iPhone 6 Plus schlägt bei allen drei Ausführungen mit jeweils 100 Euro mehr zu Buche - wer also ein größtmögliches Display samt 128 GB Speicher sein Eigen nennen will, muss knapp 1000 Euro berappen.

 

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