Antwort auf eine Stadtratsanfrage Keine neue Unterkunft für die Tiertafel

Das Gebäude der Tiertafel in der Implerstraße 1 ist in die Jahre gekommen. Foto: Anne Hund

Noch immer arbeiten die Ehrenamtler der Tiertafel in einem Haus ohne Strom, Dämmung und fließendes Wasser. Und die Stadt kann auch nicht helfen...

 

Sendling - Die Tiertafel in der Implerstraße versorgt bedürftige Tierhalter mit Futter für ihre Tier - doch in dem Gebäude gibt es kein Strom, keine Dämmung und kein fließendes Wasser. Deshalb hat Stadtrat Dr. Florian Vogel (Bündnis 90/Die Grünen) beantragt, die Stadtverwaltung möge prüfen, wie der Tiertafel München unbürokratisch und zeitnah eine günstige und bedarfsgerechte Unterkunft aus städtischem Bestand zur Verfügung gestellt werden kann.

Jetzt hat Kommunalreferent Axel Markwardt geantwortet:

"Ihr Anliegen habe ich nochmals von der zuständigen Abteilung Immobilienmanagement in meinem Hause prüfen lassen, nachdem die bisherigen Anfragen der Münchner Tiertafel an die Landeshauptstadt München, die bis ins Jahr 2008 zurückreichen, bis dato ergebnislos verliefen.

Leider hat auch die aktuelle Überprüfung zu keinem anderen Ergebnis geführt, sodass ich Ihnen mitteilen muss, dass in den Beständen des Kommunalreferates keine freie geeignete städtische Immobilie für die Unterbringung der Tiertafel München verfügbar ist. Grund dafür ist, dass der Anwesensbestand des Kommunalreferates nahezu keine Leerstände aufweist, da unser Portfolio größtenteils von städtischen Stellen und Einrichtungen selbst genutzt wird.

Nur ein geringer Teil ist an private Dritte vermietet, hier ist die Mieterfluktuation aber sehr gering. Ich bedauere, dass das Kommunalreferat die Münchner Tiertafel bei der Ersatzstandortsuche nicht aktiv unterstützen kann, hoffe aber, dass andernorts eine Bleibe gefunden und das große Engagement dort fortgesetzt werden kann."

 

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