Antrag von SPD und CSU Marienplatz: Hier soll die Fußgängerzone verlängert werden

Wo heute noch zahlreiche Taxis, Busse und Räder verkehren sollen schon bald nur noch Fußgänger gehen dürfen. Hier soll die Fußgängerzone künftig verlaufen, die Bilder. Foto: Petra Schramek

Die Stadtratsfraktionen der SPD und CSU fordern eine Erweiterung der Fußgängerzone. Zur Verbesserung der "Aufenthaltsqualität" soll auch dieser Bereich autofrei gestaltet werden. Die Bilder.

 

München - - Das rot-schwarze Rathaus-Bündnis in München will den Marienplatz komplett zur Fußgängerzone machen. Um die Attraktivität des Platzes aufzuwerten, beantragten CSU und SPD eine Erweiterung der verkehrsfreien Zone an dem Platz, an dem die Meisterfeiern des FC Bayern tausende Fans ins Schwelgen bringen.

"Der Marienplatz ist das Herz Münchens", sagte CSU-Fraktionschef Hans Podiuk laut Mitteilung am Dienstag. "Am Münchner Marienplatz pulsiert das Leben, er ist der zentrale Anziehungspunkt sowohl für die Münchnerinnen und Münchner als auch für alle Touristen", erläuterte die SPD-Stadtratsfraktion den Vorstoß.

Derzeit dürfen Radfahrer, Taxis oder Busse noch direkt am Marienplatz fahren. Die Fußgängerzone wird von einer Fahrbahn durchschnitten. Dieser Verkehr solle künftig umgeleitet werden und der Platz städtebaulich umgestaltet werden.

"Die Menschen sollen sich gerne auf dem Marienplatz aufhalten und dort verweilen können", sagte Podiuk. SPD-Fraktionschef Alexander Reissl meinte: "Für Fußgänger ist diese Veränderung ein echter Gewinn: Sie werden in Zukunft gemütlich schlendern können, ohne von Autos, Bussen oder Fahrradfahrern zur Seite gedrängt zu werden.»

 

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