Annette Frier im Interview "Irgendwo zwischen Super- und Rabenmutter"

Annette Frier ist unter "Die Tintenkleckser" gegangen. Über das mehrteilige Hörbuch und ihr Leben mit zwei Schulkindern spricht die zweifache Mutter im Interview.

 

München - Annette Frier (42) hat sich einmal mehr in die Sprecherkabine begeben und ihre Stimme zur Verfügung gestellt. In der Hörbuchreihe "Die Tintenkleckser - Mit Schlafsack in die Schule" und "Die Tintenkleckser - Schulhofalarm" (Der Audio Verlag, 9,99 Euro) erzählt sie die Geschichte einer dritten Klasse, die sich in die Abenteuer des Schulalltags stürzt. Wie abenteuerlich das Zusammenleben mit ihren eigenen Zwillingskindern (8) ist, das hat Frier im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news verraten.

Werden "Die Tintenkleckser" bei Ihnen zu Hause gehört?

Annette Frier: Meine Kinder haben sozusagen die Weltlesepremiere erlebt. Bevor ich ins Studio gegangen bin, waren sie mein erstes Publikum und haben mit dem Daumen nach oben gezeigt. Glück gehabt...

In Teil 1 verschwindet ein Gummi-Tiger, in Teil 2 soll der Schulgarten im Pausenhof verschwinden... Wie gehen Sie mit den Schulalltagsdramen Ihrer Kinder um?

Frier: Vergessene Schleichtiere, die für immer im Labyrinth der Schulgänge verschwinden, können natürlich kurzfristig zu dramatischen Szenen führen. Langfristig ist es mit diesen Lieblingstieren ohnehin ein illustres Kommen und Gehen, das meine Kinder auch als solches akzeptieren.

Wie können Ihre Kinder Sie auf die Palme bringen?

Frier: Da kennen meine Kleinen vielfältige Wege und Mittel, das Nervenkostüm wird auf unterschiedlichste Arten bespielt.

Wer übernimmt die Hausaufgabenbetreuung bei Ihnen zu Hause?

Frier: Die Hausaufgabenbetreuung meines Sohnes übernimmt der Vater, bei unserer Tochter muss ich ran.

Wie verbringen Sie die Zeit, in der Ihre Kinder in der Schule sind?

Frier: Das ist so unterschiedlich wie das Wetter.

Welche Art von Schulkind waren Sie selbst?

Frier: Ich war ein sehr verträumtes Kind, dem man teilweise den Ranzen hinterhertragen musste vor lauter Hans-Guck-in-die-Luft...

Wie kann man sich Sie als Mutter vorstellen?

Frier: Das müssen meine Kinder beantworten. Aber besser nicht... Vermutlich befinde ich mich irgendwo zwischen Super- und Rabenmutter, wie die meisten?

Wünschen Sie sich, dass Ihre Kinder in Ihre Fußstapfen treten?

Frier: Ich wünsche mir, dass meine Kinder ihre Berufe lieben, völlig egal auf welchem Gebiet!

 

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