Anklage gegen Wiesnwirt Sepp Krätz muss Steuerhinterziehung erklären

Wiesn-Wirt Sepp Krätz in seiner Waldwirtschaft. Foto: Gregor Feindt

Nach der Anklage wegen Steuerhinterziehung droht ihm nun, dass er als Wirt nicht mehr auf die Wiesn darf.

München - Wiesn-Wirt Sepp Krätz hat diese Woche viel zu erklären. Als erstes will Wirtschaftsreferent Dieter Reiter mit ihm reden, nachdem die Staatsanwaltschaft Sepp Krätz vorige Woche wegen Steuerhinterziehung angeklagt hat (AZ berichtete). Reiter sucht auch den Kontakt zum Staatsanwalt, von dem er nichts erfahren haben will.

Dann wird der Fall des einflussreichen Wirts (Hippodrom auf der Wiesn, Andechser am Dom, Waldwirtschaft) politisch: Im Mai entscheidet der Stadtrat, welcher Wirt auf die Wiesn darf. Dabei ist es unerheblich, ob Krätz rechtskräftig verurteilt ist, heißt es im Rathaus. Es gibt genug Wirte, die ein Zelt übernehmen könnten. Reiter: „Das ist eine rein politische Entscheidung.“ Eine Verurteilung ist aber für Krätz’ Wirtekonzession relevant. Darüber entscheidet dann das Kreisverwaltungsreferat. Dann dürfte er seine vielen Gastrobetriebe nicht mehr führen.

 

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