Angriffe von hinten Handtaschenräuber haben es auf gehbehinderte Frauen abgesehen

Die Täter stoßen die gehbehinderten Damen um und reißen die Handtaschen von der Schulter. Foto: imago

In München und angrenzenden Orten nehmen sich Handtaschenräuber derzeit gezielt ältere, gehbehinderte Frauen vor. Zwei Fälle aus Laim und Gröbenzell.

 

München - Von der Trambahnhaltestelle "Holzapfelstraße" ging am Freitag gegen 18.30 Uhr eine 73-jährige Rentnerin auf der Landsberger Straße nach Hause. In ihrer rechten Hand führte sie eine Gehhilfe und hatte die Handtasche über ihrer rechten Schulter, in der linken Hand trug sie eine Einkaufstüte.

Auf Höhe der Hausnummer 14 wurde sie völlig unvermittelt von hinten gestoßen, sie stürzte. Währenddessen riss ihr ein Unbekannter die Handtasche von der Schulter und flüchtete, Passanten konnten ihn zwar verfolgen, mussten aber abreißen lassen. Die Handtasche wurde später in einem Gebüsch gefunden.

Auch in Gröbenzell ein ähnlicher Fall

Ein ähnlicher Fall ereignete sich am Freitagvormittag in Gröbenzell. Dort wurde eine 88-Jährige Opfer eines Handtaschenräubers. Gegen 09.15 Uhr war die Geschädigte mit ihrem Rollator in der Karwendelstraße unterwegs, sie hatte ihre Handtasche am Arm.

Plötzlich wurde sie von hinten angegriffen und ein Unbekannter entriss ihr gewaltsam ihre Handtasche. In beiden Fällen erbeuteten die Täter geringe Bargeldbeträge, die beiden Rentnerinnen verletzten sich leicht am Arm.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Ob es sich in beiden Fällen um den gleichen Täter handelt, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

 

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