Angriffe auf Polizisten Letzter Wiesn-Abend: Geschlagen, bespuckt und in den Schwitzkasten genommen

Mehrere Polizisten wurden am letzten Wiesn-Abend verletzt. Foto: imago

Eine Handvoll Wiesn-Besucher hat sich beim Kehraus nicht friedlich verhalten und ging teilweise rabiat auf Polizisten los.

 

München - Insgesamt sind die Straftaten auf der Wiesn in diesem Jahr zurückgegangen, doch am letzten Abend konnten sich vier Personen einfach nicht beherrschen und wurden gewaltätig gegenüber der Polizei. In allen drei Fällen wurden die Beteiligten wegen ihrer Widerstandhandlung von der Polizei angezeigt.

Fall 1: Aggressiver Gast weigert sich zu gehen

Gegen 19.20 Uhr wurde ein 18-Jähriger wegen seines aggressiven Verhaltens aus einem Festzelt geworfen und von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Wiesn-Wache trat er mit dem Fuß gegen den Arm eines Polizeibeamten. Der erlitt dadurch eine Prellung am Arm und war nicht mehr dienstfähig.

Fall 2: Junge Frau kratzt, spuckt und beleidigt

Gegen 22.00 Uhr erkundigte sich eine 19-jährige Münchnerin in der Wiesn-Wache nach einem Bekannten, der in Gewahnsam genommen worden war. Mit der Auskunft war die junge Frau aber offensichtlich derart unzufrieden, dass sie in Richtung der Polizeibeamten spuckte. Die Beamten nahmen sie daraufhin ebenfalls in Gewahrsam. Auf dem Weg zur Zelle wehrte sie sich laut Polizei aber nach Kräften: Sie kratze und schlug auf drei Polizistinnen ein. Die drei waren danach zwar verletzt aber weiter dienstfähig. Die 19-Jährige setze noch einen drauf und beleidigte reihum alle anwesenden Polizisten. 

Fall 3: Polizist in Schwitzkasten genommen

Der dritte Fall passierte gegen 23.30 Uhr. Zwei 32-Jährige aus Regensburg prügelten sich. Als die Polizei die Streithähne trennen wollte, nahm eine der beiden einen Polizisten in den Schwitzkasten und riss ihn zu Boden. Die anderen versuchten daraufhin den Mann zu fesseln, was den zweiten Streithahn dazu bewegte sich auf die Seite seines Kontrahenten zu schlagen und ihn zu befreien.

Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt, war jedoch weiterhin dienstfähig. Die beiden Männer konnten schließlich getrennt werden und traten ihren Weg in die Zelle an.

 

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