Angelina Jolie Nackt-Szenen trotz Brust-OP

Für Angelina Jolie bedeutet die Brust-OP nicht das Ende der Welt. Foto: dpa

Auch nach ihrer Mastektomie will Angelina Jolie ihren Körper nicht verstecken und dreht weiter Nackt-Szenen für Hollywood. Sie will Frauen damit zeigen, dass diese Brust-OP nicht das Ende der Welt bedeutet.

 

Los Angeles - Angelina Jolie wollte ihren Körper nach der Brust-OP nicht verstecken.

Die Schauspielerin unterzog sich im Jahr 2013 einer doppelten Mastektomie, nachdem sie herausgefunden hatte, dass ihr Brustkrebsrisiko 87 Prozent betrug. Nach diesem Eingriff wollte die 40-Jährige aber trotzdem nicht aufhören, Nacktszenen zu drehen. Im Interview mit dem deutschen Magazin 'TV Movie' erinnerte sie sich: "Ich wollte mich nicht verstecken und anderen Frauen zeigen, dass diese Operationen nicht das Ende bedeuten." Die sechsfache Mutter findet es wichtig, anderen Frauen mit ähnlichen Problemen Mut zu machen. Darum erklärte sie: "Man kann immer noch Brüste haben. Sie sind vielleicht etwas anders beim Anfassen, aber man kann sich immer noch wie eine Frau fühlen. Wir sollten uns nicht schämen müssen."

 

"Du kannst die Szene nicht ändern, nur weil du eine Mastektomie hattest"



Die Regisseurin fand es dennoch sehr schwierig, die Nacktszenen für ihren neuen Film 'By the Sea' zu drehen. "Es gab jede Menge Szenen, die ich ändern oder raus schneiden wollte.", verriet die brünette Schönheit der Zeitung 'New York Times' und führte weiter aus: "Ich merkte, dass das ich sein würde, die in der Badewanne liegt. Aber ich sagte zu mir selbst: 'Du musst das alles vergessen. Du kannst die Szene nicht ändern oder raus schneiden, nur weil du eine Mastektomie hattest oder weil wir verheiratet sind und die Leute das Ganze analysieren werden. Das wäre schummeln.'"

 

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