Neben Arturo Vidal soll der SSC Neapel auch Jérôme Boateng auf dem Zettel haben. Nach Berichten aus Italien nennt Ex-Bayern-Coach Carlo Ancelotti den Innenverteidiger als Wunschkandidaten. Die Vorgeschichte spricht gegen den Transfer.

München - Ob das eine gute Idee ist? Carlo Ancelotti - neuer Trainer des SSC Neapel - hat bei seinem aktuellen Arbeitgeber offenbar den Wunsch hinterlegt, seinen ehemaligen Schützling Jérôme Boateng in die Serie A zu locken. Das meldet jedenfalls das italienische Portal "calciomercato.it".

Der 29-jährige Weltmeister - er weilt derzeit mit der deutschen Nationalelf im Trainingslager in Eppan/Südtirol - hatte Heynckes-Vorgänger Ancelotti einen großen Anteil an seiner Formkrise zugeschrieben. Das Training unter dem Italiener sei "anders" gewesen, "als wir das vorher kannten", erklärte Boateng im November vergangenen Jahres der "Süddeutschen Zeitung".

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FC Bayern: Auch Vidal in Neapel ein Thema

Weiter hieß es: "Und als Spieler spürt man schon, ob man bei 100 Prozent ist oder nicht."

Ancelotti war nach der 0:3-Klatsche Ende September bei Champions-League-Gegner Paris Saint-Germain entlassen worden, in der Partie verbannte der Coach Boateng auf die Tribüne, zudem saßen etwa die Topstars Mats Hummels, Franck Ribéry und Arjen Robben auf der Bank.

"Das war schon sehr seltsam. Wir saßen im Besprechungsraum und fünf von uns wurde dann anderthalb Stunden vor dem Spiel gesagt, dass wir nicht spielen, plötzlich und ohne jede Erklärung", sagte Weltmeister Boateng über die Situation.

Auch Boatengs Teamkollege Arturo Vidal war zuletzt in einem Transfergerücht um den FC Bayern als möglicher neuer Spieler des SSC Neapel genannt worden.

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