An der Donnersbergerbrücke 20 statt 50 Euro ausgespuckt: Geldautomat "spinnt"

Wer 20 Euro abheben wollte, bekam 50 ausgespuckt. (Symbolfoto) Foto: dpa

Jeder Kunde, der 20 Euro abheben will, bekommt von der Maschine einen 50-Euro-Schein.

München - Banken sind eher dafür bekannt, dass sie genau auf Heller und Pfennig rechnen. Und auch ihren Geldautomaten eilt nicht unbedingt der Ruf voraus, dass sie zu Großzügigkeit oder gar Schenkungen neigen - schon gar nicht aus Versehen.

Um so erstaunter war ein Mann, als er am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr an einem Geldautomaten im Bahnhof Donnersbergerbrücke ein paar Scheine von seinem Konto abheben wollte.

Er gab, wie ungezählte Male zuvor, seine PIN ein, dann den gewünschten Betrag und wartete darauf, dass der Automat erst die EC-Karte und dann das Geld ausspuckt.

20 Euro wollte dem Mann haben. Doch der Bankautomat gab großzügig 50 Euro. Was den Kunden gleichermaßen freute, wie auch verwirrte. Er rief vorsichtshalber bei der Polizei an und meldete den spendablen Geldautomaten. Denn offenbar spuckte die Maschine bereits seit längerer Zeit zu viel Geld aus.

Die Polizei informierte den Betreiber des Geldautomaten, und der ließ das Gerät sofort überprüfen. Die Ursache war schnell gefunden. Der Geldautomat hatte nicht schlagartig ein soziales Gewissen in seiner Programmierung entdeckt, auch konnte er, wie alle seine Kollegen auch, noch immer sehr schnell und fehlerfrei mit Nullen und Einsen rechnen.

Für den Fehler war, wie sollte es anders sein, natürlich der Faktor Mensch verantwortlich. Ein Mitarbeiter hatte beim Befüllen des Geldautomaten die üblichen Scheine hineingepackt. Allerdings hat er die Kassetten mit den 20er- und den 50er-Scheinen vertauscht. Der Fehler ist registriert, die Kundenkonten werden entsprechend belastet.

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