Am Vorabend einen Joint geraucht Schon wieder: Fahrschüler bekifft am Steuer

Gekifft und dann in die Fahrschule: Nach der Polizeikontrolle musste jeweils der Fahrschullehrer das Steuer übernehmen. Foto: dpa

Erst am Dienstag zog die Polizei einen Fahrschüler mit THC im Blut aus dem Verkehr. Jetzt erwischte es erneut einen 20-jährigen, der am Vorabend seiner Fahrstunden einen Joint geraucht hatte.

München - Gegen Polizeikontrollen sind auch Fahrschulautos nicht gefeit. Diese Erfahrung machten in dieser Woche gleich zwei Fahrschüler. Bereits am Dienstag stoppten Beamte ein Fahrschulauto in Unterhaching und stellten bei dem Schüler drogentypische Auffäligkeiten fest. Der 30-jährige Fahrschüler gab zu, ein paar Tage zuvor einen Joint geraucht zu haben. Das bestätigte auch eine Urinprobe.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich nur einen Tag später am Mittwoch: Auf der Planegger Straße hielten Zivilfahnder den VW Golf einer Fahrschule auf. Der 20-jährige Auszubildende aus Neuried räumte ein, am Vorabend gekifft zu haben.

Er willigte in einen freiwilligen Drogentest ein, der einen THC-Gehalt im Blut bestätigte. Der Neurieder legte gleich alle Karten auf den Tisch und gab zu, auch noch eine Restmenge der Drogen zu Hause habe. Und wieder musste der Ausbilder das Fahrschulauto heimfahren, während der Schüler auf dem Beifahrersitz Platz nahm.

Der Bußgeldkatalog sieht in solchen Fällen, bei denen im Blut des Fahrzeuglenkers der Wirkstoff THC nachgewiesen werden kann, eine Geldbuße in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot vor.

Bezüglich des Vergehens „Besitz von Betäubungsmitteln“ erwartet den 20-Jährigen ein Strafverfahren, über welches das zuständige Amtsgericht urteilt.

 

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