Am Ostbahnhof Streit unter 16-Jährigen eskaliert – S-Bahn beschädigt

Aufgrund der beschädigten Scheibe musste der Bahn-Wagon außer Betrieb genommen werden. Foto: Bundespolizei

Ein Streit zwischen zwei 16 Jahre alten Schülern ist in einer S-Bahn am Samstagnachmittag derart eskaliert, dass der Bahn-Wagon am Ende der Auseinandersetzung vorerst außer Dienst gestellt werden musste.

 

München - Die beiden Jugendlichen stritten derart heftig, dass eine Glastrennscheibe beschädigt wurde.

Zeugen des Streits in der S-Bahn informierten über den Notruf kurz vor 17 Uhr die Polizei.

Eine informierte Streife der Bundespolizei konnte die Beteiligten bei Ankunft  am Ostbahnhof stellen.

Ermittlungen ergaben, dass sich die beiden Streithähne aus der Schule kennen.

Nachdem die beiden aus Baldham bzw. Grasbrunn dort beide schon des Öfteren aneinander geraten sein sollen, kam es nun in der S-Bahn erneut zum Streit. Dabei packte der Libyer den Afghanen an dessen Haaren und schlug ihm mit der Faust auf den Hinterkopf. Bei dem Gerangel ging eine Glastrennwand in der S-Bahn zu Bruch.

Am Bahnsteig wurde für den über Schmerzen klagenden Afghanen der Rettungsdienst alarmiert. Eine sofortige medizinische Behandlung war jedoch nicht notwendig.

Der betroffene Zugteil musste aufgrund der Verletzungsgefahr durch Glasscherben ausgestellt werden.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

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