Am Hauptbahnhof Verwechslung: Frau greift vermeintliche Diebin an

Die Bundespolizei musste am Freitag wegen mehrerer Körperverletzungs-Delikte ausrücken. Foto: Bundespolizei
 

Einsatz für die Bundespolizei am Hauptbahnhof: Zwei Männer geraten in Streit und eine junge Frau glaubt, eine Diebin gestellt zu haben...

Ludwigsvorstadt - Am vergangenen Freitagabend (8. November) musste die Bundespolizei gleich zwei Mal wegen Körperverletzungsdelikten am Hauptbahnhof ausrücken.

Gegen 1.55 Uhr provozierte ein 24-jähriger Marokkaner am Eingang Arnulfstraße einen 49-jährigen Slowaken, spukte zum Beispiel mehrmals vor ihm auf den Boden. Bahnsicherheitsmitarbeiter bemerkten die Situation und gingen dazwischen.

Als sie die beiden trennen wollten, schlug der Slowake dem Marokkaner ins Gesicht.

Der Slowake verweigerte einen freiwilligen Atemalkoholtest, beim dem Marokkaner wurden 2,34 Promille gemessen.

Gegen beide wird nun wegen wechselseitiger Körperverletzung ermittelt.

Kurioser ist ein Fall, der sich schon früher am Abend, gegen 21 Uhr, am Gleis 1 der S-Bahn zutrug.

Dort ging eine 24-jährige Rumänin auf eine 22-jährige Aichacherin los.

Die Rumänin packte die Frau kurz nach dem Aussteigen aus der S-Bahn unvermittelt an den Haaren, ergriff sie an der Schulter und bog ihr den kleinen Finger der linken Hand um.

Bei der rabiaten Auseinandersetzung war die Rumänin davon ausgegangen, dass die Frau eine Tragetasche bei sich trug, die ihr, der Rumänin, gehörte. Sie dachte, es würde sich um eine Frau handeln, die sie schon am Vormittag getroffen hatte und die ihre Tragetasche mitgenommen hatte.

Als die Rumänin die Tasche an sich genommen und am Bahnsteig entleert hat, war sie überrascht, dass sich darin ganz andere Dinge als erwartet befanden.

Da erst bemerkte sie ihren Irrtum. Gegen sie wird wegen Körperverletzung ermittelt.

 

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