Am Christkindlmarkt Marienplatz: Polizei testet neue Eisenabsperrungen

, aktualisiert am 01.12.2017 - 17:46 Uhr
Die Polizei stellt die Absperrungen am Freitagnachmittag in München auf. Foto: Daniel von Loeper

Der Christkindlmarkt am Marienplatz bekommt weitere Absperrungen. Die knapp 900 Kilogramm schweren Eisensperren wurden am Freitagnachmittag aufgestellt.

 

München - Die Hindernisse erinnern ein bisschen an den Dreizack des antiken Meeresgottes Poseidon. Polizisten luden die knapp eine Tonne schweren Metallteile am Freitagnachmittag von einem Laster und postierten sie an den Zufahrten zum Christkindlmarkt auf dem Marienplatz. Manche Münchner verfolgten die Aktion mit ziemlich gemischten Gefühlen. Erst vor wenigen Tagen hatte die Stadt Pflanzkübel aus Beton an verschiedenen Zufahrten platziert.

"Kein Grund zur Sorge. Es gibt keine Hinweise auf einen geplanten Anschlag", beruhigt Polizeisprecher Thomas Baumann. Nächste Woche werden vier Exemplare aufgestellt. Sie bleiben bis zum 24. Dezember.

Der Dreizack aus Metall gehört zu einem bayernweiten Testprogramm. Auch in Nürnberg und Augsburg werden rund um Christkindlmärkte neue Hindernisse postiert. Verschiedene Hersteller haben dazu ihre jeweiligen Entwürfe kostenlos zur Verfügung gestellt. "Sie werden nun auf Alltagstauglichkeit getestet", sagt ein Polizeisprecher. Dabei geht es darum, wie gut sie umzusetzen sind, beispielsweise um den weg für Lieferantenfahrzeuge kurzfristig frei zu machen.

Auch die Stadt wird kommende Woche weitere Hindernisse aufstellen. Am Viktualienmarkt werden die offenen Zufahrten am Rosental und an der Blumenstraße mit Pflanztrögen abgesichert.

 

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