Altstadt Vater und Sohn randalieren am Hauptbahnhof

Am Hauptbahnhof sind zwei Männer, Vater und Sohn, am 3. August ausgeflippt. Bundespolizisten, die sie daraufhin kontrollieren wollen, bekommen ihre Aggression ab. (Symbolbild) Foto: dpa

Abgebrochener Zahn, verstauchte Hand, gesprungene Fensterscheibe: Zwei Männer randalieren am Münchner Hauptbahnhof und gehen auf die Bundespolizisten los.

 

Altstadt - Ein abgebrochener Zahn, eine verstauchte Hand und eine gesprungene Fensterscheibe - das sind laut Bundespolizei die augenfälligsten Spuren, die zwei wütende Randalierer am Abend vom Donnerstag, den 3. August, am Münchner Hauptbahnhof hinterlassen haben. Der streitsüchtige Vater und sein Sohn pöbelten gegen 21.30 Uhr Reisende am Haupteingang an und schrien herum.

Die Bundespolizei kontrollierte sie deshalb. Das schien dem 46-jährigen Vater nicht zu passen: Er versuchte, einem der Beamten einen Kopfstoß zu geben. Als ihn die Polizisten daraufhin zur Dienststelle mitnehmen wollten, widersetzte sich der Mann und bedrohte und beleidigte die Ordnungshüter. Er war so aggressiv, dass er mit dem Dienstfahrzeug zur Wache transportiert werden musste.

Der 21-jährige Sohn hatte sich, ebenfalls zusehends aggressiver werdend, bereits ständig in die Kontrolle des Vaters eingemischt. Schließlich beschimpfte und beleidigte auch er die Beamten. Als diese seine Identität feststellen wollten, versuchte er, davonzulaufen. Die Polizisten ergriffen ihn jedoch. Während der Festnahme wehrte sich der junge Mann und schlug aus Wut mit dem Kopf gegen eine Fensterscheibe, die sprang.

Auf der Wache angekommen, blieb der Mann äußerst aggressiv, bespuckte die Uniformierten und attackierte sie fortwährend. Dabei brach er einem der Bundespolizisten ein Stück eines Zahnes heraus und verstauchte einem anderen die Hand.

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die beiden Männer wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung. Der Jüngere wird sich darüber hinaus wegen Sachbeschädigung verantworten müssen. Vater wie Sohn werden heute dem Haftrichter vorgeführt.

 

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