Altstadt SOR: Rikschafahrer formieren sich

Mit dem Slogan "Save our Rikschas" ziehen die Pedalhelden in den Kampf um ihre Standplätze. Foto: ho

Der neue Radltaxi-Standplatz im Nadelöhr entlang des Hugendubels missfällt den Rikschafahrern Münchens sehr. Jetzt suchen sie Unterstützung gegen das KVR.

 

Altstadt - Durch eine Allgemeinverfügung wurde der neue Platz zugewiesen (AZ berichtete). Die Pedalprofis halten ihn  aber nicht nur für völlig unpraktikabel, sondern auch für gefährlich:

"Die strikte Verbannung von Rikschas vom Marienplatz halten wir für höchst unangemessen!", erklären sie in ihrem Internetauftritt.

Ihr Gegenvorschlag, der sich "in der Praxis in einem Testlauf schon als sehr allgemeinverträglich und lösungsorientiert erwiesen hat", sieht vier Rikscha-Bereitstellungszonen am Marienplatz vor.

Die Rikscha-Fahrer hoffen nun, "dass das Kreisverwaltungsreferat uns umgehend ein Gespräch anbietet, um gemeinsam mit uns sinnvolle Rikscha-Bereitstellungszonen am Marienplatz zu finden."

Die “Basta-Politik” des KVR halten sie für "nicht zeitgemäß und wir hoffen nun auf ein Einlenken des KVR-Chefs Dr. Blume-Beyerle". Fehler dürften auch einer deutschen Behörde unterlaufen. Im Sinne einer guten Fehlerkultur dürfe man diese sogar zugeben, ohne dabei sein Gesicht zu verlieren.

 

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